Ganz viele Quatsch-Abenteuer

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gerdimaus Avatar

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Ein überdrehtes Eichhörnchen, eine halbwegs bedachte Eule, eine vorlaute Meise, eine übel gelaunte Maulwurfprinzessin und eine angsteinflößende Füchsin leben in einem Park. Was klingt wie der Anfang eines zu komplizierten Witzes mit der lizenzfreien Besetzung von Winnie Pooh, ist eigentlich die lustige Truppe, die zusammengehalten wird von: Waschbär Willi Wunderquatsch. Hier braucht man kein Adjektiv, sein Name sagt alles.

In "Der Salat aus dem Weltall" und sechs anderen Geschichten beweisen Willi und seine Freunde, dass kein Missgeschick so schlimm und keine Krise so groß ist, dass man nicht mit guten Freunden und einer verrückten Idee doch noch etwas Gutes daraus machen kann. Jede Geschichte beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung, was eine willkommene Abwechslung war. So hat man noch etwas mehr als nur den Titel, um dem Kind beim Vorlesen eine Auswahl zu geben. Die zwei bis drei Sätze sind auch nicht zu lang für Leseanfänger, die so vielleicht selbst auswählen können, welche Geschichte gelesen werden soll. Denn die ~ 20 Seiten pro Geschichte sind für absolute Anfänger vielleicht noch etwas lang (wir haben noch keinen solchen Anfänger, können es also nicht so ganz beurteilen). Mir persönlich waren die Geschichten etwas zu langatmig, aber das ist Geschmackssache und vermutlich liegt mir der Schreibstil einfach nicht so sehr.
Das Urteil des Kindes zum Buch war aber eindeutig: "Es ist toll. Sehr super, sehr lustig und sehr komisch."
Die schönen Zeichnungen der Parkbewohner haben dazu sicher beigetragen. Allen voran natürlich die seitenfüllenden Bilder mit den vielen lustigen Details, auf denen es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Die Illustrationen sind gut und sparsam genug platziert und ergänzen so die Geschichte, anstatt von ihr abzulenken. Gleichzeitig helfen sie aber auch noch, die Aufmerksamkeit des jüngeren Publikums etwas zu fesseln.