Melancholie und Selbstsuche
“Wassermann“ beginnt ruhig und nah an der Hauptfigur, was die Bindung zu dieser von Anfang an besonders macht. Familiäre Beziehungen, die Themen von Krankheit und Abschied kreieren, eine melancholische Grundstimmung, wozu auch der von Schuldgefühlen und Erwartungen getriebene Protagonist beiträgt. Interessant ist dabei Luks intrinsische Suche nach der Antwort auf die Frage, wohin er eigentlich gehört. Der klare und bildliche Schreibstil unterstützt die Wirkung der oben genannten Aspekte sehr gut.
Insgesamt verspricht die Leseprobe einen tiefgründigen Roman, der auch bei den Lesern nachhallen wird. Ich bin besonders neugierig darauf, ob der Luc in seiner neuen Umgebung Klarheit über seinen eigenen Weg findet.
Insgesamt verspricht die Leseprobe einen tiefgründigen Roman, der auch bei den Lesern nachhallen wird. Ich bin besonders neugierig darauf, ob der Luc in seiner neuen Umgebung Klarheit über seinen eigenen Weg findet.