Ein junger Mensch auf der Suche nach seinem Weg
Luk reist nach Barcelona, um zu studieren, verliebt sich dort in eine Engländerin Namens Olive, die zufälligerweise auch seine Mitbewohnerin ist, und bevor er das leichte Studentenleben unter der Sonne Spaniens auskosten kann, gerät er in den Strudel der politischen Unruhen der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung, die 2017 eskaliert ist. Seine neue Freundin Olive ist mittendrin.
Zu Hause in Deutschland verliert Luk seine Mutter und scheint gleichzeitig selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sein Vater ist hierbei keine große Unterstützung, denn längst hat er eine neue Familie gegründet und will mit all der Negativität aus der Vergangenheit nichts zu tun haben. Luk ist ratlos.
Der junge Hauptprotagonist ist mit seinem Ist-Zustand überfordert und orientierungslos: Was soll er nach dem Tod seiner Mutter machen? Soll er zurück in die Unruhen von Barcelona? Und was ist mit Olive? Random-Affären ist Luk ganz und gar nicht abgeneigt. Und was soll er überhaupt als nächstes tun oder lassen?
Wassermann erzählt von einem jungen Mann, eine Figur, die wie so oft schlichtweg orientierungslos und mit dem Leben überfordert ist. Er macht Fehler, lernt aber auch aus diesen. Fasst den Mut zusammen, um neue Wege zu begehen.
All die „Spice“-Szenen hätte man sich allerdings durchaus gänzlich sparen können, da sie den Roman nicht besser machen, sondern im Gegenteil (meine Meinung). Zudem werden (wie soll´s denn auch anders sein) einige Narrative bedient, wenn auch ansatzweise, ohne die es heutzutage offenbar unmöglich ist ein Buch zu veröffentlichen. Why?
Letztlich und leider, trotz vielerlei sehr guten Ansätze, hinterlässt der kurzweilige Roman Wassermann wenig Nachhall und ein nicht wirklich befriedigendes Lese-Gefühl. Für die junge Leserschaft, die es ansprechend soll, ist es vermutlich genau richtig.
Ich bewerte dieses Buch mit 3,5 Sternen.
Zu Hause in Deutschland verliert Luk seine Mutter und scheint gleichzeitig selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sein Vater ist hierbei keine große Unterstützung, denn längst hat er eine neue Familie gegründet und will mit all der Negativität aus der Vergangenheit nichts zu tun haben. Luk ist ratlos.
Der junge Hauptprotagonist ist mit seinem Ist-Zustand überfordert und orientierungslos: Was soll er nach dem Tod seiner Mutter machen? Soll er zurück in die Unruhen von Barcelona? Und was ist mit Olive? Random-Affären ist Luk ganz und gar nicht abgeneigt. Und was soll er überhaupt als nächstes tun oder lassen?
Wassermann erzählt von einem jungen Mann, eine Figur, die wie so oft schlichtweg orientierungslos und mit dem Leben überfordert ist. Er macht Fehler, lernt aber auch aus diesen. Fasst den Mut zusammen, um neue Wege zu begehen.
All die „Spice“-Szenen hätte man sich allerdings durchaus gänzlich sparen können, da sie den Roman nicht besser machen, sondern im Gegenteil (meine Meinung). Zudem werden (wie soll´s denn auch anders sein) einige Narrative bedient, wenn auch ansatzweise, ohne die es heutzutage offenbar unmöglich ist ein Buch zu veröffentlichen. Why?
Letztlich und leider, trotz vielerlei sehr guten Ansätze, hinterlässt der kurzweilige Roman Wassermann wenig Nachhall und ein nicht wirklich befriedigendes Lese-Gefühl. Für die junge Leserschaft, die es ansprechend soll, ist es vermutlich genau richtig.
Ich bewerte dieses Buch mit 3,5 Sternen.