Nicht meins

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vanessa:) Avatar

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Leider kann ich dem Buch "Wassermann" nur einen Stern geben. Für mich war es nichts.

Ich hatte erwartet, dass die Geschichte sehr tief geht. Dass es um Fürsorge, Pflege und Entwicklung geht. Aber für mich blieb der Protagonist immer eher "fern". Der Schreibstil ust sehr brüchig und verrät nur oberflächlich etwas über Gedanken und Gefühle. Es geht mehr als ich dachte um eine neue Beziehung, die der Protagonist knüpft und die meiner Ansicht nach sehr schnell und plötzlich entsteht. Diese Beziehung ist auch sehr körperlich - das hat mir auch nicht gefallen und ein Gefühl von Oberflächlichkeit entstehen lassen. Die Gedanken und Gefühle hinsichtlich seiner Mutter rücken schnell in den Hintergrund und sind nur zwischen den Zeilen erkennbar. Fie Unruhen in der Stadt haben mich auch schlichtweg nicht so interessiert. Es wurde vieles einfach beschreiben, aber der Leser konnte wenig erlebbar mitverfolgen.

Ich habe die Emotionen des Protagonisten micht gespürt, manchmal wirkte er sogar kühl auf mich. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht und dafür auf die ein oder andere Szene verzichten können. Es tut mir Leid, dass ich das Werk so schlecht bewerten muss.