Revolution oder nicht?!
In Barcelona beginnt Luk ein Auslandssemester & die katalanische Unabhängigkeitsbewegung ist im vollen Gang. Olive, die Nachbarin ist eine Aktivistin. Kurze Zeit später kommen sie sich näher. Währenddessen erkrankt Luks Mutter in Deutschland. Muss er sich zwischen Spanien & Deutschland entscheiden?
„Wassermann“ von Lukas Hoffmann ist sein Romandebüt.
Das Auslandssemester ist die Flucht, um der Verantwortung, der Traurigkeit in Deutschland zu entkommen oder die Suche zur Identität? Was hält das Leben für einen bereit. Angekommen dominieren im Alltag, politische Unruhen, Demonstrationen, um die katalanische Unabhängigkeitsbewegung & persönliche Konflikte müssen ausgetragen werden. Mitmischen oder den eigenen Weg gehen? Die Entscheidung ist nicht einfach. Soll ich als Held oder Verlierer aus der Revolution gehen? Schließe ich mich der Gruppe aus Solidaritätsprinzipen an?
In Deutschland erkrankt seine Mutter & stirbt später. Das Band zur Schwester wird stärker. Durch den tragischen Abschied findet er seine innere Stärke & lernt Verantwortung zu übernehmen. Die Liebe zu Olive ist kompliziert, sie verbringen viel Zeit, aber sie ist auch in politische Aktionen involviert. Als Unterstützter ist er Mittäter, also lieber auf Distanz bleiben?
„Wassermann“ ist in 4 große Teil geteilt, die die Phasen eines Kampfes vermuten lassen & bearbeitet große Themen wie Identität, Erwachsenwerden & Solidarität. Wie Luk sich unsicher in einem fremden Land bewegt & mit Emotionen/Handlungen überschüttet wird, so liest es sich stellenweise. Ich konnte mit Luk eine Verbindung aufbauen. Gerade durch die innere Zerrissenheit. Die Sprache ist leicht, stellenweise poetisch. Der Ansatz in der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung die Handlung spielen zu lassen, fand ich skeptisch, aber für mich ist es gelungen. Obwohl viele Themen bearbeitet werden, ist es ein toller Coming-of Age Roman.
Hoffmann verarbeitet teilweise Züge aus seinem Leben. Wer in Barcelona war, hat die Orte vor Augen.
„Wassermann“ von Lukas Hoffmann ist sein Romandebüt.
Das Auslandssemester ist die Flucht, um der Verantwortung, der Traurigkeit in Deutschland zu entkommen oder die Suche zur Identität? Was hält das Leben für einen bereit. Angekommen dominieren im Alltag, politische Unruhen, Demonstrationen, um die katalanische Unabhängigkeitsbewegung & persönliche Konflikte müssen ausgetragen werden. Mitmischen oder den eigenen Weg gehen? Die Entscheidung ist nicht einfach. Soll ich als Held oder Verlierer aus der Revolution gehen? Schließe ich mich der Gruppe aus Solidaritätsprinzipen an?
In Deutschland erkrankt seine Mutter & stirbt später. Das Band zur Schwester wird stärker. Durch den tragischen Abschied findet er seine innere Stärke & lernt Verantwortung zu übernehmen. Die Liebe zu Olive ist kompliziert, sie verbringen viel Zeit, aber sie ist auch in politische Aktionen involviert. Als Unterstützter ist er Mittäter, also lieber auf Distanz bleiben?
„Wassermann“ ist in 4 große Teil geteilt, die die Phasen eines Kampfes vermuten lassen & bearbeitet große Themen wie Identität, Erwachsenwerden & Solidarität. Wie Luk sich unsicher in einem fremden Land bewegt & mit Emotionen/Handlungen überschüttet wird, so liest es sich stellenweise. Ich konnte mit Luk eine Verbindung aufbauen. Gerade durch die innere Zerrissenheit. Die Sprache ist leicht, stellenweise poetisch. Der Ansatz in der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung die Handlung spielen zu lassen, fand ich skeptisch, aber für mich ist es gelungen. Obwohl viele Themen bearbeitet werden, ist es ein toller Coming-of Age Roman.
Hoffmann verarbeitet teilweise Züge aus seinem Leben. Wer in Barcelona war, hat die Orte vor Augen.