Vielversprechender Debütroman

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cranders Avatar

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Ich war anfangs sehr begeistert von dem Buch. Ich finde die Geschichte interessant, aber vor allem hat der Schreibstil mich begeistert. Kein Wort ist zu viel, als Leser*in hat man das Gefühl, dass jedes Wort einzeln von dem Autor nach langem überlegen seine Daseinsberechtigung erhalten hat. So geht die Geschichte von Luk auch schnell und rasant, die Monate fliegen dahin.

Leider verliert sich der Roman gegen Mitte, vermutlich auch aufgrund der Geschwindigkeit und ich bin als Leserin nicht mehr mitgekommen. Ich konnte meist nur wenige Seiten am Stück lesen, da mich der Roman doch etwas deprimiert hat. Die Atmosphäre ist düster, schwer und vor allem melancholisch. Gerade im Frühling eher nicht meine bevorzugte Literatur.

Nichtsdestotrotz ist das Buch ein sehr gelungener Debütroman und ich bin gespannt, wo die Reise des jungen Autors literarisch weitergeht.