Auf nach Spring Mountain

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anmola Avatar

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Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich dieses warme, leise Kribbeln im Bauch, das ich nur von genau den Romanen kenne, die mir noch Tage später nachgehen. Natalie Erlach fängt die Stimmung eines Neubeginns so behutsam ein, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, selbst in Spring Mountain anzukommen: dieses kleine Aufatmen, wenn man den Blick hebt und merkt, dass da vielleicht doch mehr möglich ist, als man sich zuletzt zugetraut hat.
Was mich sofort abgeholt hat:
• Die Figuren wirken unangestrengt echt. Keine überdrehten Dramen, sondern Verletzlichkeit, die nicht ausgestellt, sondern nach und nach sichtbar wird. Ich mochte besonders, wie die Schwestern-Dynamik leise mitschwingt, ohne die Liebesgeschichte zu übertönen.
• Spring Mountain als Setting fühlt sich an wie ein Ort, an den man zurückkehren will. Ich habe die Atmosphäre beinahe gerochen: Kaffee am Morgen, kühle Luft, das gedämpfte Summen eines Ortes, der heilt, ohne es groß zu versprechen.
Und ja, die Chemie stimmt – nicht als Blitzschlag, sondern als ein stetiges Wärmen, das man beim Umblättern kaum merkt und am Ende nicht mehr missen möchte.
Mein Fazit nach dem ersten Eindruck: Das ist eine Geschichte, die nicht mit Lautstärke, sondern mit Tiefe verführt. Ich freue mich auf den Rest – und darauf, die Schwestern weiter kennenzulernen.