Düster und dystopisch, mit einer interessanten Heldin

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tonton Avatar

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Das Cover hat meine Interesse erweckt und der Klappentext klang vielversprechend, mit Gladiator-Vibes.
Die Leseprobe hat mich überzeugt. Ich mag den flüssigen Schreibstil ohne sprachliche Verzierungen oder überflüssige Beschreibungen. Die Atmosphäre ist düster und dystopisch. Man spürt die Hilflosigkeit und Elend der Einwohner, die unter der Herrschaft der Vampire leiden. Die Lebensbedingungen von Arvelle werden in eindrucksvolle Details. Sie muss sich um ihre Brüder kümmern, von denen einer sehr krank ist. Und als Bran vor ihrer Haustür erscheint und ihr den Deal anbietet, ist das gleichzeitig ein Segen und ein Fluch.
Mir gefällt, dass diese Heldin sich von der durchschnittlichen Fantasy-Heldin unterscheidet: Sie zwar ist stark und fähig, aber dennoch müde und nicht mehr in ihren besten Jahren.
Ich bin gespannt, wie sich diese Figur entwickeln wird und wie sie die Arenakämpfe gegen (vermutlich) stärkere Gegner gewinnen kann. Da dies der erste Band einer Reihe ist, gehe ich nicht davon aus, dass wir den Tod des Imperators erleben werden, aber ich bin gespannt, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt.