actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel
Stacia Stark – We who will die
Um ihren jüngeren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Blutbund mit einem Vampir ein. Sie kämpft in der Arena, und wird nach den Gladiatorensiegen den Imperator töten während Bran auf ihre Brüder aufpasst und dem Jüngeren die Heilung ermöglicht.
Doch ganz so einfach wird es nicht, denn Arvelle hat bereits auf dem Sand, der legenden Arena gekämpft, und dabei ihre beste Freundin verloren. Außerdem ist sie nicht gut genug in Form.
Das soll sich ändern, als nicht nur Kassias Vater sie trainiert, sondern sie auch das Interesse des Primus auf sich lenkt, den obersten Beschützer des Imperators.
Und weil das noch nicht genug ist, wird sie schmerzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und in der Gegenwart verfolgt Rorrik, der Bruder des Imperators, so ziemlichen jeden ihrer Schritte.
Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich in einem historischen Setting nicht besonders wohl fühle. Dennoch hat mir die komplexe Welt mit Gladiatorenkämpfe, Magie, Vampiren, Menschen und anderen magischen und fantastischen Wesen gut gefallen.
Der Erzählstil ist gut, temporeich und locker. Die Kapitellängen sind angenehm.
Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Arvelle mit, und lernen mit ihr ihre neuen Kräfte kennen, die sie nach und nach zu ihren Zwecken einsetzt. Was dabei auf der Strecke bleibt und mir persönlich nicht ausreichend erklärt wird, ist das Magiesystem, Bronzesigillen, selbiges in Gold und Silber, viele, nicht näher beschriebene mächtigen Fähigkeiten, Leergeborene, da habe ich schnell den Überblick verloren, dazu folgt die Sigillenvergabe für mich keiner Logik, denn sowohl Vampire aber auch Menschen besitzen Sigille. Hier hätte ich mir definitiv eine bessere Einführung gewünscht, auch wenn sich vieles im Verlaufe der Geschichte nach und nach erschließt.
Die Figuren selbst sind lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Arvelle ist langsam und schwach, als sie anfängt, steigert sich und kann mit List und gutem Herzen Kampf für Kampf für sich einscheiden.
Natürlich gibt es einen Liebesplot, da bin ich mir aber noch nicht sicher, wem sie letztendlich ihr Herz wirklich schenken wird, denn das bleibt irgendwie undurchsichtig. Zur Auswahl stehen Rorrik, der ein besonderes Interesse an ihr zu hegen scheint, und Ti bzw Tiernon, die große Liebe aus der Vergangenheit, der sie verlassen hat. Natürlich hatte der einen ganz besonderen Grund sie zu verlassen. Die Liebesgeschichte war mir insgesamt noch zu flach, und Arvelle in dieser Hinsicht zu bedürftig, aber zur Geschichte passte es.
Bei der Vielzahl an Nebenfiguren, die kommen und gehen, und nur selten bleiben, habe ich nach kürzester Zeit nicht mehr durchgeblickt. Ich fand die Beschreibungen der Figuren interessant, musste mich schon bald wieder von ihnen trennen.
Das hört sich jetzt alles schlimmer an, als es tatsächlich ist. Die Geschichte bietet viele Überraschungen und Wendungen, bleibt spannend und kurzweilig, und hat mir wunderbare Lesestunden beschert, trotz der oben genannten Kritikpunkte. Die Autorin wagt einen Blick über den Tellerrand und belohnt uns mit einer guten, komplexen Story. An einigen Stellen hätte ich gern ein zwei Sätze mehr Grundwissen gehabt und natürlich finde ich den Cliffhanger nicht so prickelnd, weil ich nun auf die Fortsetzung warten muss, aber insgesamt hat die Story alles, was ich gerne lesen mag: Spannung, Tempo, Zeit für gefühlvolle Momente, Selbstzweifel, der Wunsch nach Rache, Konflikte und scheinbar unlösbare Aufgaben, dazu eine Liebesgeschichte und undurchsichtige Figuren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Das Cover ist ansprechend und passt zur Thematik der Handlung.
Fazit: actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel. 4 Sterne.
Um ihren jüngeren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Blutbund mit einem Vampir ein. Sie kämpft in der Arena, und wird nach den Gladiatorensiegen den Imperator töten während Bran auf ihre Brüder aufpasst und dem Jüngeren die Heilung ermöglicht.
Doch ganz so einfach wird es nicht, denn Arvelle hat bereits auf dem Sand, der legenden Arena gekämpft, und dabei ihre beste Freundin verloren. Außerdem ist sie nicht gut genug in Form.
Das soll sich ändern, als nicht nur Kassias Vater sie trainiert, sondern sie auch das Interesse des Primus auf sich lenkt, den obersten Beschützer des Imperators.
Und weil das noch nicht genug ist, wird sie schmerzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und in der Gegenwart verfolgt Rorrik, der Bruder des Imperators, so ziemlichen jeden ihrer Schritte.
Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich in einem historischen Setting nicht besonders wohl fühle. Dennoch hat mir die komplexe Welt mit Gladiatorenkämpfe, Magie, Vampiren, Menschen und anderen magischen und fantastischen Wesen gut gefallen.
Der Erzählstil ist gut, temporeich und locker. Die Kapitellängen sind angenehm.
Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Arvelle mit, und lernen mit ihr ihre neuen Kräfte kennen, die sie nach und nach zu ihren Zwecken einsetzt. Was dabei auf der Strecke bleibt und mir persönlich nicht ausreichend erklärt wird, ist das Magiesystem, Bronzesigillen, selbiges in Gold und Silber, viele, nicht näher beschriebene mächtigen Fähigkeiten, Leergeborene, da habe ich schnell den Überblick verloren, dazu folgt die Sigillenvergabe für mich keiner Logik, denn sowohl Vampire aber auch Menschen besitzen Sigille. Hier hätte ich mir definitiv eine bessere Einführung gewünscht, auch wenn sich vieles im Verlaufe der Geschichte nach und nach erschließt.
Die Figuren selbst sind lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Arvelle ist langsam und schwach, als sie anfängt, steigert sich und kann mit List und gutem Herzen Kampf für Kampf für sich einscheiden.
Natürlich gibt es einen Liebesplot, da bin ich mir aber noch nicht sicher, wem sie letztendlich ihr Herz wirklich schenken wird, denn das bleibt irgendwie undurchsichtig. Zur Auswahl stehen Rorrik, der ein besonderes Interesse an ihr zu hegen scheint, und Ti bzw Tiernon, die große Liebe aus der Vergangenheit, der sie verlassen hat. Natürlich hatte der einen ganz besonderen Grund sie zu verlassen. Die Liebesgeschichte war mir insgesamt noch zu flach, und Arvelle in dieser Hinsicht zu bedürftig, aber zur Geschichte passte es.
Bei der Vielzahl an Nebenfiguren, die kommen und gehen, und nur selten bleiben, habe ich nach kürzester Zeit nicht mehr durchgeblickt. Ich fand die Beschreibungen der Figuren interessant, musste mich schon bald wieder von ihnen trennen.
Das hört sich jetzt alles schlimmer an, als es tatsächlich ist. Die Geschichte bietet viele Überraschungen und Wendungen, bleibt spannend und kurzweilig, und hat mir wunderbare Lesestunden beschert, trotz der oben genannten Kritikpunkte. Die Autorin wagt einen Blick über den Tellerrand und belohnt uns mit einer guten, komplexen Story. An einigen Stellen hätte ich gern ein zwei Sätze mehr Grundwissen gehabt und natürlich finde ich den Cliffhanger nicht so prickelnd, weil ich nun auf die Fortsetzung warten muss, aber insgesamt hat die Story alles, was ich gerne lesen mag: Spannung, Tempo, Zeit für gefühlvolle Momente, Selbstzweifel, der Wunsch nach Rache, Konflikte und scheinbar unlösbare Aufgaben, dazu eine Liebesgeschichte und undurchsichtige Figuren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Das Cover ist ansprechend und passt zur Thematik der Handlung.
Fazit: actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel. 4 Sterne.