Arenakämpfe und politische Intrigen
Das Cover von "Empire of Blood - We who will die" hat mich am Anfang nicht ganz abgeholt, auch wenn die Veredelung des Sandes genial ist. Nach der Lektüre muss ich aber sagen, dass das Motiv und die Schlichtheit perfekt zum Inhalt passt: Es ist drin, was man von außen sieht - Römisches Reich-Feeling, Kämpfe, Politik. Es hat mir sehr gefallen, dass die Protagonistin stimmig geschrieben ist inklusive ihrer Entwicklung und den Beziehungen zu den Personen wie ihren Brüdern, Leon, aber auch Ti und Rorric. Der Fokus liegt deutlich auf der Arena-Zeit und den Kämpfen und springt nicht unsinnigerweise in Richtung Liebesdrama, was ich sehr angenehm fand. Die Liebesgeschichte entwickelt sich im Hintergrund und steht nicht nur hinter den Kämpfen, sondern auch hinter den politischen Verwicklungen, in die die Protagonistin immer weiter hinein gelangt, ohne am Anfang viel darüber zu wissen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm. Vor allem haben mich die Figuren und die sich immer weiter verzweigende politische, aber auch weltenbedrohliche Situation überzeugt. Es gibt so viele Handlungsstränge, die definitiv zusammengehören, aber auch einzeln für sich stehen, dass ich bei jedem einzelnen wissen möchte, wie genau das alles zusammenläuft und wie sich die Personen innerhalb der Geschichte an ihren Knotenpunkten entscheiden.
Für mich eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Fantasy mit Gladiatorenvibes lesen möchten. Allerdings ist die Geschichte und die Entwicklung auch nicht überraschend, was das einzige Manko an dem Buch ist. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich auf eine Geschichte der etwas anderen Art gehofft hatte.
Für mich eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Fantasy mit Gladiatorenvibes lesen möchten. Allerdings ist die Geschichte und die Entwicklung auch nicht überraschend, was das einzige Manko an dem Buch ist. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich auf eine Geschichte der etwas anderen Art gehofft hatte.