Detailreiches Worldbuiding, spannende Handlung, kompetente Heldin

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tonton Avatar

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"We who will die" ist der erste Band der "Empire of Blood"-Reihe. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
Die Mischung aus Vampiren und Gladiatoren finde ich originell und interessant.
Die Handlung braucht zu Beginn ein paar Kapitel, um wirklich Fahrt auf zu nehmen, wird aber dann richtig spannend. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig, ohne sprachliche Verzierungen oder überflüssige Beschreibungen.
Das Worldbuiding ist sehr gelungen. Die Atmosphäre ist düster und dystopisch, die Welt bildhaft und detailreich beschreiben. Die Geschichte wird so erzählt, dass es sich tatsächlich anfühlt, als würden Leute wirklich in dieser Welt leben. Man spürt die Hilflosigkeit und Elend der Einwohner, die unter der Herrschaft der Vampire leiden. Es gibt auch zahlreiche gut ausgearbeitete Nebenfiguren, die für zusätzliche Tiefe sorgen.
Die Protagonistin gefällt mir besonders gut. Sie unterscheidet sich von der typischen Fantasy-Heldin: Sie ist zwar stark und fähig, aber nicht mehr ganz in ihren besten Jahren, auch wenn sie noch jung ist.
Mir gefällt es, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt und der Fokus auf der Handlung liegt.