Freiheit hat seinen Preis
Empire of Blood – We Who Will Die ist eine Romantasy/Dark-Fantasy-Geschichte mit einem brutalen und zugleich emotionalen Einstieg.
Arvelle geht als letzte Hoffnung für ihren schwerkranken Bruder einen Schwur mit einem Vampir ein. Dafür nimmt sie an der Auslese teil – mit dem Ziel, den Imperator zu töten, einen uralten Vampir, der mit grausamer Hand über das Reich herrscht.
Das Buch bietet starke Gladiator-Vibes. Die Kampfszenen sind realistisch, roh und dramatisch geschrieben. Gleichzeitig fehlt es der Geschichte nicht an Emotionalität. In der Arena trifft Arvelle auf neue Verbündete, alte Bekannte – aber auch auf Feinde. Besonders der Primus macht ihr das Leben zur Hölle.
Der Imperator kontrolliert die Welt mit absoluter Macht und liebt es, seine Bürger in der Arena kämpfen zu lassen. Doch auch außerhalb der Arena zeigt er keinerlei Mitgefühl. Mein Hass auf ihn ist beim Lesen definitiv gewachsen. Themen wie Unterdrückung, Widerstand und Schicksal ziehen sich durch die gesamte Handlung.
Arvelle ist eine starke und entschlossene Protagonistin. Ihre Liebe zu ihren Brüdern gibt ihr die Kraft, selbst gefährlichste Situationen zu überstehen. Gleichzeitig entwickelt sie im Laufe der Geschichte neue Freundschaften, die für sie immer wichtiger werden. Ihre charakterliche Entwicklung ist deutlich spürbar.
Der Primus bleibt zunächst geheimnisvoll. Seine Beweggründe werden nach und nach enthüllt und bringen gleichzeitig Licht in Arvelles eigene Vergangenheit.
Am meisten begeistert hat mich jedoch Rorrik, der Sohn des Imperators. Brutal und grausam – und doch schimmert zwischen den Seiten eine andere, überraschend sanfte Seite durch.
Das Worldbuilding bleibt insgesamt eher zurückhaltend. Zwar erfährt man immer wieder etwas über verschiedene Regionen, doch vieles wirkt noch fern. Das Magiesystem hingegen ist spannend: Die Sigillen brauchen etwas Zeit, um vollständig verstanden zu werden, aber es lohnt sich, dranzubleiben. Auch das Machtsystem – von Vampiren über Sigillengezeichnete bis hin zu Mundies – ist interessant aufgebaut.
Der Schreibstil ist düster, brutal und emotional zugleich. Die Geschichte hat ein gutes Tempo und bleibt durchgehend spannend.
4,5 von 5 Punkten
Arvelle geht als letzte Hoffnung für ihren schwerkranken Bruder einen Schwur mit einem Vampir ein. Dafür nimmt sie an der Auslese teil – mit dem Ziel, den Imperator zu töten, einen uralten Vampir, der mit grausamer Hand über das Reich herrscht.
Das Buch bietet starke Gladiator-Vibes. Die Kampfszenen sind realistisch, roh und dramatisch geschrieben. Gleichzeitig fehlt es der Geschichte nicht an Emotionalität. In der Arena trifft Arvelle auf neue Verbündete, alte Bekannte – aber auch auf Feinde. Besonders der Primus macht ihr das Leben zur Hölle.
Der Imperator kontrolliert die Welt mit absoluter Macht und liebt es, seine Bürger in der Arena kämpfen zu lassen. Doch auch außerhalb der Arena zeigt er keinerlei Mitgefühl. Mein Hass auf ihn ist beim Lesen definitiv gewachsen. Themen wie Unterdrückung, Widerstand und Schicksal ziehen sich durch die gesamte Handlung.
Arvelle ist eine starke und entschlossene Protagonistin. Ihre Liebe zu ihren Brüdern gibt ihr die Kraft, selbst gefährlichste Situationen zu überstehen. Gleichzeitig entwickelt sie im Laufe der Geschichte neue Freundschaften, die für sie immer wichtiger werden. Ihre charakterliche Entwicklung ist deutlich spürbar.
Der Primus bleibt zunächst geheimnisvoll. Seine Beweggründe werden nach und nach enthüllt und bringen gleichzeitig Licht in Arvelles eigene Vergangenheit.
Am meisten begeistert hat mich jedoch Rorrik, der Sohn des Imperators. Brutal und grausam – und doch schimmert zwischen den Seiten eine andere, überraschend sanfte Seite durch.
Das Worldbuilding bleibt insgesamt eher zurückhaltend. Zwar erfährt man immer wieder etwas über verschiedene Regionen, doch vieles wirkt noch fern. Das Magiesystem hingegen ist spannend: Die Sigillen brauchen etwas Zeit, um vollständig verstanden zu werden, aber es lohnt sich, dranzubleiben. Auch das Machtsystem – von Vampiren über Sigillengezeichnete bis hin zu Mundies – ist interessant aufgebaut.
Der Schreibstil ist düster, brutal und emotional zugleich. Die Geschichte hat ein gutes Tempo und bleibt durchgehend spannend.
4,5 von 5 Punkten