gelungener Einstieg, wobei ab & an etwas gefehlt hat…

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Arvelle wollte immer nur ihren Brüdern ein besseres Leben ermöglichen.
Sie hat mit ihrer besten Freundin in der Arena gekämpft, gewonnen und ihre beste Freundin verloren. Jahre später steht sie wieder an der gleichen Stelle. Nur weiß sie nicht, dass die machthungrigen Vampire sie als Schachfigur hin und her schieben werden.

Seid gespannt, taucht ein und lasst euch nicht nur in den spannungsgeladenen Handlungsstrang, sondern auch in die emotionalen, verhängnisvollen Auswirkungen all dessen ziehen.
Wir bekommen nämlich nicht nur eine grandiose und mutige Protagonistin, sondern auch zwei viel zu einnehmende Vampirprinzen, die einem unter die Haut gehen.

Warum ich immer für den anderen schwärmen muss? Gute Frage, vielleicht, dass man diese unterschätzt.
Rorrik, gefährlicher und machthungriger Vampir, der einen immer wieder überrascht und alles hinterfragen lässt, ist hier eher der Feind schlechthin. Wobei man nie sicher sein kann, ob hinter dieser Fassade mehr steckt.

Der Primus, der vom ersten Auftauchen viel zu viel Interesse an Arvelle zeigt. Sie versucht einzuschüchtern und wirkt doch viel zu beschützend.

Außerdem zeigt uns Arvelle Rückblicke, die eine viel zu intensive und ungewöhnliche Freundschaft präsentieren, die uns natürlich viel Raum für Spekulationen bietet.

Ihr könnt euch denken, dass diese Kombination es schafft, um vieles zu erraten bleibt, man hinter jede Fassade blicken möchte. Jedoch kommen mitten in den gefährlichen und brutalen Kämpfen schnell neue Fragen dazu. Besonders, wo Arvelles Kraft anscheinend endlich wächst. Sie auf jeden neuen Kampf neue Siege erlangt, doch immer eine herzliche Seite zum Vorschein kommt. Schnell wird verdeutlicht, dass sie selber nie den Weg, der ihr aufgezwängt wurde, gewählt hätte.

»Ich habe mir immer ausgemalt, wie ich dir wehtun würde, wenn ich dich je wiedersehen sollte.«
Er schenkt mir ein überraschendes, süßes Lächeln, beugt sich noch weiter vor, während ich zu ihm aufsehe und ihn anfunkle. »Nichts weniger hatte ich erwartet.«

Ein wundervolles Buch, ein toller Einstieg, der voller Fragen, Kämpfe und einnehmender Persönlichkeiten steckt, einen verstrickt, bewegt, berauscht und einheizt.
Mich, besonders mit den herausfordernden Schlagabtauschen und der Dynamik von Arvelle und den Söhnen des Imperators, eingefangen hat. Mein Herz höher schlagen ließ und mich mit den Gegensätzen bittersüß vereinnahmt hat.
Ich bleibe daher erstaunt von Arvelle, ihren niedlichen Brüdern, den neuen Freunden und auch den Feinden begeistert zurück.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Vorablesen und den Verlag.
Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

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