Gladiatoren, Arenakämpfe und Vampire
Ein Slow Burn, der sich Zeit lässt – und erst im letzten Viertel richtig Fahrt aufnimmt.
Arenakämpfe, Gladiatoren und Vampire, was kann schon schiefgehen? Gerade aber im ersten Teil wirkt die Geschichte doch etwas holprig und auch emotional geht vieles schneller, als es sich verdient anfühlt: Sechs Jahre Wut gegenüber Tiernon lösen sich nach wenigen intensiven Begegnungen erstaunlich rasch auf.
Arvelle verhält sich dabei oft erstaunlich unklug. Sie glaubt und vertraut sehr leicht, geradezu naiv, was einige ihrer Entscheidungen fragwürdig wirken lässt. Zudem zeichnen sich manche Entwicklungen früh ab, so dass große Überraschungen eher ausbleiben.
Und trotzdem.
Rorrick. Sein Duft von Eis und feuchter Erde – später zum Glück einfach „eisig“. Düster, gefährlich, intensiv! Tiernon ist nett, verlässlich, angenehm (und ja, er riecht schlicht maskulin). Aber Rorrick ist die Figur, die im Gedächtnis bleibt.
Im letzten Viertel zieht die Geschichte deutlich an: mehr Spannung, mehr emotionale Wucht, endlich das Gefühl von echtem Einsatz. Bis dahin tat ich mich schwer mit Arvelle. Doch das Finale hat mich zurückgeholt. Rorricks Präsenz dort hatte für mich starke „Rhysand-under-the-mountain“-Vibes. Ähnlich wie bei meiner ersten Lektüre von A Court of Thorns and Roses wurde es für mich auch hier erst spät interessant.
Du solltest dieses Buch lesen, wenn du folgende Dinge liebst:
• grüblerische, moralisch graue MMCs
• Gladiatoren und Arenakämpfe
• eine Geschichte, die klar eine Fortsetzung braucht
Es ist nichts für dich, wenn:
• du willst, dass die erste Love Interest automatisch Endgame ist … (hoffe ich)
• dich naive FMC-Entscheidungen schnell frustrieren
• du mit Vampiren und ihrem Hauptnahrungsmittel wenig anfangen kannst
Bewertung: 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4 – für das Finale und für Rorrick.
Arenakämpfe, Gladiatoren und Vampire, was kann schon schiefgehen? Gerade aber im ersten Teil wirkt die Geschichte doch etwas holprig und auch emotional geht vieles schneller, als es sich verdient anfühlt: Sechs Jahre Wut gegenüber Tiernon lösen sich nach wenigen intensiven Begegnungen erstaunlich rasch auf.
Arvelle verhält sich dabei oft erstaunlich unklug. Sie glaubt und vertraut sehr leicht, geradezu naiv, was einige ihrer Entscheidungen fragwürdig wirken lässt. Zudem zeichnen sich manche Entwicklungen früh ab, so dass große Überraschungen eher ausbleiben.
Und trotzdem.
Rorrick. Sein Duft von Eis und feuchter Erde – später zum Glück einfach „eisig“. Düster, gefährlich, intensiv! Tiernon ist nett, verlässlich, angenehm (und ja, er riecht schlicht maskulin). Aber Rorrick ist die Figur, die im Gedächtnis bleibt.
Im letzten Viertel zieht die Geschichte deutlich an: mehr Spannung, mehr emotionale Wucht, endlich das Gefühl von echtem Einsatz. Bis dahin tat ich mich schwer mit Arvelle. Doch das Finale hat mich zurückgeholt. Rorricks Präsenz dort hatte für mich starke „Rhysand-under-the-mountain“-Vibes. Ähnlich wie bei meiner ersten Lektüre von A Court of Thorns and Roses wurde es für mich auch hier erst spät interessant.
Du solltest dieses Buch lesen, wenn du folgende Dinge liebst:
• grüblerische, moralisch graue MMCs
• Gladiatoren und Arenakämpfe
• eine Geschichte, die klar eine Fortsetzung braucht
Es ist nichts für dich, wenn:
• du willst, dass die erste Love Interest automatisch Endgame ist … (hoffe ich)
• dich naive FMC-Entscheidungen schnell frustrieren
• du mit Vampiren und ihrem Hauptnahrungsmittel wenig anfangen kannst
Bewertung: 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4 – für das Finale und für Rorrick.