kurzweilig und spannend

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martina Avatar

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Die Hauptfigur Arvelle versucht täglich, sich und ihre Brüder irgendwie durchzubringen. Das Essen ist knapp und die überlebenswichtige Medizin für einen ihrer Brüder teuer. Eines Tages gibt es die Arznei nirgends mehr zu kaufen. Ein Vampir bietet ihr einen Deal an: Arvelle soll an einer Auslese teilnehmen, bei der nur die Stärksten überleben. Wenn sie dies geschafft hat, soll sie den Imperator töten. Im Gegenzug will der Vampir ihren Bruder heilen. Da sie keinen anderen Ausweg sieht, stimmt sie diesem Deal zu. Doch auf was sie sich wirklich eingelassen hat, wird ihr erst nach und nach klar ...

Arvelle mochte ich von Anfang an. Sie ist taff und weiß auch, was sie kann. Gefühle zeigt sie anfangs keine, was man ihr aber nicht verdenken kann. Man kann ihre Handlungen und ihre Gedanken nachvollziehen. Es macht also Spaß, sie durch die Geschichte zu begleiten.

Auch der Erzählstil gefällt mir. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen. Außerdem kann man sich das Ganze gut vorstellen.

Irgendwann steht sie zwischen zwei Männern. So etwas mag ich normalerweise überhaupt nicht. Doch hier finde ich es zumindest nachvollziehbar. Keiner ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Jeder hat hier einen Schatten, den man nicht richtig greifen kann. Zu romantisch wird es hier nicht, es bleibt eher im Hintergrund. Das finde ich auch passend. Man kann aber die Rivalität zwischen den Männern spüren. Warum zwischen ihnen passiert ist, weiß man nicht. Wie es hier weitergeht, ist auch also spannend.

Es gibt auch viele Geheimnisse. Manche konnte man von Anfang an erahnen, bei anderen kann man nur Vermutungen anstellen. Auch das trägt dazu bei, dass man sich auf die Fortsetzung freut. Ein bisschen habe ich aber das Gefühl, ähnliches schon einmal gelesen zu haben.

Fazit:

Die Geschichte ist fantasievoll, abwechslungsreich und auch spannend. Die Hauptfiguren mochte ich. Außerdem lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen. Insgesamt also ein kurzweiliger Auftakt.