Pageturner

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fraufuchsliest Avatar

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Rom-Vibes im Sand der Arena, dazu machthungrige Vampire und ein Netz aus Intrigen, bei dem man eigentlich permanent die Wand im Rücken suchen sollte:

Diese Mischung hat mich ehrlicherweise kalt erwischt. Das permanente Misstrauen beim Lesen macht richtig Laune, weil sich hinter jeder Ecke der nächste Verrat verbergen könnte.


Der Weltenbau ist komplex, keine Frage, aber die Story nimmt einen so flüssig und ohne lästige Stolpersteine an die Hand, dass das Tempo kein einziges Mal einbricht. Man fliegt durch die Seiten, während die Story Schicht um Schicht eine ziemlich düstere Welt freilegt.


Arvelle ist als Protagonistin hat mir super gefallen. Sie ist nicht das typische, weichgespülte Opfer der Umstände, sondern angenehm vielschichtig und bringt genau die richtige Portion Badass-Attitüde mit, die man in diesem Haifischbecken zum Überleben braucht. Die Rückblenden haben sie mir zusätzlich nähergebracht, sodass ich schnell eine starke Bindung zu ihr aufbauen konnte.


Und die beiden Männer? Sagen wir so, die Beschreibung "Damon Salvatore Energy" ist hier gut gewählt. Rorrik ist zwar brutal, aber sorgt auch für Schmunzler und gute Vibes.


Das Ende lässt mich jetzt mit dem dringenden Bedürfnis zurück, sofort Band zwei in die Finger zu kriegen. Wer Bock auf ein unverbrauchtes Setting und ein verdammt starkes Tempo hat, sollte hier definitiv einen Blick riskieren.


Kleiner Wunsch vom mir: ein Glossar oder Namensliste wäre bei einem komplexem Worldbuilding und den vielen Charakteren echt sehr nice gewesen. Irgwndwann habe ich mich in die Tatsache fallen lassen, dass ich nicht immer wusste, von wem Arvelle jetzt spricht.