Überraschend gut

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anna4 Avatar

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3.75
Die Vampire x Gladiator Thematik war nicht ganz meins (obwohl der deutsche Verlag es mit The Vampire Diaries vermarktet, was wiederum ganz gut passt). Ähnliches kann ich zum Wettkampf und den Prüfungen sagen, die aber zum Glück nur die erste Hälfte des Buches in Anspruch genommen haben.
Oder zu der Existenz von mythologischen Wesen, die vielleicht im Kontext der Gladiatoren Sinn gemacht haben, aber nicht mit den Vampiren.

Die zweite Hälfte hat mir da deutlich besser gefallen, genauso wie die wer-bringt-all-diese-Menschen-Mystery Handlung.
Rorrik fand ich *super* und er und Arvelle haben eine tolle Dynamik miteinander. Hätte davon gerne mehr gesehen, aber wahrscheinlich, und hoffentlich, dann im zweiten Teil.
Ich wusste schon vor dem Lesen, dass es einen Love-Triangle gibt und ich kann nicht leugnen, dass ich, bevor ich überhaupt ins Buch gestartet bin, genervt war. Aber, zu aller & meiner Überraschung, war das hier nicht so nervend oder gar schrecklich, wie ich es mir ausgemalt habe.

Obwohl Bran derjenige ist, der die ganze Handlung ins Rollen bringt, kann ich rückblickend nicht sagen, dass er auf irgendeiner Weise wichtig, relevant oder gar nötig gewesen wäre. Genauso wie die Begründung & Erklärung *wer* er eigentlich ist. Seine Rolle im Geschehen hätte jemand anderes übernehmen können und es hätte sich wenig bis gar nichts an der Handlung oder dem Ausgang des Buches geändert.

Leon, der Vater von Arvelles bester Freundin und eine Vaterfigur für Arvelle, war auch irgendwie irrelevant und hat mich mehr genervt als er sollte.

Ende hat mir das Buch besser gefallen als erwartet und ich freue mich auf die Fortsetzung!