Eine spannende und düstere Gothic-Romantasy
Cover & Gestaltung:
Das Buchcover zeigt die beiden Protagonisten Leena und St. Silas, die umrankt werden von Rosen und Dornenranken. Das Hintergrundmotiv ist direkt auf das gebundene Buch gedruckt, die Hauptfiguren und Ranken sind jedoch auf einen durchsichtigen Umschlag gedruckt, so entsteht ein leichter 3D-Effekt. Für mich strahlt das Cover insgesamt etwas sehr Mystisches und Düsteres aus und passt wunderbar zur Geschichte.
Handlung & Charaktere:
Um ihren kranken Bruder Rami zu retten, wendet sich Leena an St. Silas, um ihm ihr Geheimnis zu verkaufen. Leena kann nämlich mit den Toten sprechen. Trotz aller Vorsicht läuft sie in eine Falle und muss daher für den Saint arbeiten. Sein Ziel ist es mit Leenas Hilfe einen bestimmten Geist zu finden. Die Suche führt die beiden nach Weavingshaw, einem verfluchten Anwesen in den Mooren, das mit düsteren Geheimnissen aufwartet.
Leena ist eine der beiden Hauptfiguren. Sie ist 20 Jahre alt und hat seit rund drei Jahren die Fähigkeit mit Geistern zu kommunizieren. Leena ist in einem Flüchtlingslager auf die Welt gekommen, denn ihre Familie ist aus Algaraa nach Morland geflohen. Ihre Mutter hat Leena bereits in jungen Jahren verloren und ihr Vater sitzt im Gefängnis. Somit ist ihr jüngerer Bruder Rami ihre einzige Familie. Leena ist die Familie sehr wichtig, weshalb sie auch viel dafür tut, wie eben sich in ihrer Not an den Saint zu wenden. Leena ist eine mutige Protagonistin, aber auch empfindsam und kann ihre Gefühle schlecht verbergen. Dass sie mit Geistern bzw. den Toten kommunizieren kann, macht ihr zu schaffen.
Saint Silas ist die zweite Hauptfigur. Er scheint nur ein paar Jahre älter als Leena zu sein und betreibt mehr oder weniger ein Geschäft. Er kauft nämlich Menschen ihre Geheimnisse ab, die dafür in seiner Schuld stehen. Er scheint die Gabe zu haben Lügen zu durchschauen, denn wer ihn anlügt muss mit einer harten Strafe rechnen. St. Silas ist im Gegensatz zu Leena sehr beherrscht, kontrolliert, wirkt ein wenig gefährlich und ist ein moralisch grauer Charakter. Gelegentlich kommt bei ihm auch etwas Frivoles durch.
Leena und St. Silas sind beide sehr interessante und vielschichtige, aber auch sehr gegensätzliche Figuren und ich mochte beide von Anfang an sehr gerne.
Schreibstil, Spannungsaufbau & Worldbuilding:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ist absolut fesselnd und zieht einen in seinen Bann. Die Autorin schreibt gut verständlich und sehr bildhaft, sodass man sich beim Lesen die Szenen gut vorstellen kann. Die Geschichte fängt direkt und ohne große Umschweife an, man ist also mitten im Geschehen. Insgesamt baut sich die Spannung eher langsam auf, und mehr Wert wird auf ein düsteres, atmosphärisches Setting gelegt. Das passt meiner Ansicht nach auch gut zur Entwicklung der Figuren, die sich auch sehr langsam annähern.
Das Worldbuilding, das die Autorin bei „Weavingshaw“ erschaffen hat, hat mich fasziniert und habe ich so noch nie gelesen. Die Welt hat auf mich wie eine Mischung aus Orient und viktorianischem Zeitalter gewirkt, dazu eine Prise Magie, Geister und Mystik.
Meinung & Fazit:
„Weavingshaw“ ist das Debüt der Autorin Heba Al-Wasity und zudem der 1. Band der Weavingshaw-Trilogie.
Die Figuren sind vielschichtig und sehr spannend gestaltet. Der Schreibstil lässt einen gut in die Geschichte eintauchen. Die Autorin hat eine düstere, sehr atmosphärische Welt geschaffen, die mir sehr gut gefallen hat. Das Buch ist meiner Ansicht nach eine tolle Mischung aus Gothic- und Fantasy/Romantasy-Roman. Auch die Geister-Thematik hat mir sehr gut gefallen, das hat für mich einfach etwas sehr Mystisches.
Für mich insgesamt ein toller Reihen-Auftakt! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Das Buchcover zeigt die beiden Protagonisten Leena und St. Silas, die umrankt werden von Rosen und Dornenranken. Das Hintergrundmotiv ist direkt auf das gebundene Buch gedruckt, die Hauptfiguren und Ranken sind jedoch auf einen durchsichtigen Umschlag gedruckt, so entsteht ein leichter 3D-Effekt. Für mich strahlt das Cover insgesamt etwas sehr Mystisches und Düsteres aus und passt wunderbar zur Geschichte.
Handlung & Charaktere:
Um ihren kranken Bruder Rami zu retten, wendet sich Leena an St. Silas, um ihm ihr Geheimnis zu verkaufen. Leena kann nämlich mit den Toten sprechen. Trotz aller Vorsicht läuft sie in eine Falle und muss daher für den Saint arbeiten. Sein Ziel ist es mit Leenas Hilfe einen bestimmten Geist zu finden. Die Suche führt die beiden nach Weavingshaw, einem verfluchten Anwesen in den Mooren, das mit düsteren Geheimnissen aufwartet.
Leena ist eine der beiden Hauptfiguren. Sie ist 20 Jahre alt und hat seit rund drei Jahren die Fähigkeit mit Geistern zu kommunizieren. Leena ist in einem Flüchtlingslager auf die Welt gekommen, denn ihre Familie ist aus Algaraa nach Morland geflohen. Ihre Mutter hat Leena bereits in jungen Jahren verloren und ihr Vater sitzt im Gefängnis. Somit ist ihr jüngerer Bruder Rami ihre einzige Familie. Leena ist die Familie sehr wichtig, weshalb sie auch viel dafür tut, wie eben sich in ihrer Not an den Saint zu wenden. Leena ist eine mutige Protagonistin, aber auch empfindsam und kann ihre Gefühle schlecht verbergen. Dass sie mit Geistern bzw. den Toten kommunizieren kann, macht ihr zu schaffen.
Saint Silas ist die zweite Hauptfigur. Er scheint nur ein paar Jahre älter als Leena zu sein und betreibt mehr oder weniger ein Geschäft. Er kauft nämlich Menschen ihre Geheimnisse ab, die dafür in seiner Schuld stehen. Er scheint die Gabe zu haben Lügen zu durchschauen, denn wer ihn anlügt muss mit einer harten Strafe rechnen. St. Silas ist im Gegensatz zu Leena sehr beherrscht, kontrolliert, wirkt ein wenig gefährlich und ist ein moralisch grauer Charakter. Gelegentlich kommt bei ihm auch etwas Frivoles durch.
Leena und St. Silas sind beide sehr interessante und vielschichtige, aber auch sehr gegensätzliche Figuren und ich mochte beide von Anfang an sehr gerne.
Schreibstil, Spannungsaufbau & Worldbuilding:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ist absolut fesselnd und zieht einen in seinen Bann. Die Autorin schreibt gut verständlich und sehr bildhaft, sodass man sich beim Lesen die Szenen gut vorstellen kann. Die Geschichte fängt direkt und ohne große Umschweife an, man ist also mitten im Geschehen. Insgesamt baut sich die Spannung eher langsam auf, und mehr Wert wird auf ein düsteres, atmosphärisches Setting gelegt. Das passt meiner Ansicht nach auch gut zur Entwicklung der Figuren, die sich auch sehr langsam annähern.
Das Worldbuilding, das die Autorin bei „Weavingshaw“ erschaffen hat, hat mich fasziniert und habe ich so noch nie gelesen. Die Welt hat auf mich wie eine Mischung aus Orient und viktorianischem Zeitalter gewirkt, dazu eine Prise Magie, Geister und Mystik.
Meinung & Fazit:
„Weavingshaw“ ist das Debüt der Autorin Heba Al-Wasity und zudem der 1. Band der Weavingshaw-Trilogie.
Die Figuren sind vielschichtig und sehr spannend gestaltet. Der Schreibstil lässt einen gut in die Geschichte eintauchen. Die Autorin hat eine düstere, sehr atmosphärische Welt geschaffen, die mir sehr gut gefallen hat. Das Buch ist meiner Ansicht nach eine tolle Mischung aus Gothic- und Fantasy/Romantasy-Roman. Auch die Geister-Thematik hat mir sehr gut gefallen, das hat für mich einfach etwas sehr Mystisches.
Für mich insgesamt ein toller Reihen-Auftakt! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.