Fantastisches Debüt der Autorin
Weavingshaw ist für mich ein Auftakt, der lange nachhallt. Heba Al‑Wasity erschafft eine Welt, die nicht nur düster wirkt, sondern durch ihre vielen Ebenen unglaublich real erscheint. Der Gothic‑Vibe liegt über jeder Szene, ohne jemals übertrieben zu wirken. Bürgerkriege, Armut und Gewalt bestimmen den Alltag – und gleichzeitig fließen Themen wie Migration, Asyl und kulturelle Konflikte so fein und unaufdringlich ein, dass man sie erst nach und nach bewusst wahrnimmt. Genau das macht diese Welt für mich so stark: Sie ist bedrückend, glaubwürdig und voller Zwischentöne. Der Fantasy‑Aspekt mit Dämonen und Geistern verstärkt die düstere Stimmung zusätzlich und sorgt dafür, dass die Geschichte immer spannend bleibt.
Leena habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist klug, stur, loyal und hat eine Art, Dinge zu hinterfragen, die ich sehr mochte. Besonders gut fand ich, dass sie St. Silas anfangs misstraut und versucht, Abstand zu halten. Sie bleibt meist standhaft, lässt sich nicht einschüchtern und hält an ihren Prinzipien fest – auch wenn sie sich über St. Silas, ihren Bruder oder ihren Vater manchmal so sehr ärgert, dass man sie nur zu gut versteht. Diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht sie für mich zu einer der greifbarsten Figuren, die ich seit Langem gelesen habe.
St. Silas wirkt zu Beginn wie jemand, der nichts an sich heranlässt. Kühl, kontrolliert, fast unnahbar. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass hinter dieser Fassade viel mehr steckt. Die kleinen Einblicke in seine Vergangenheit, die man nur häppchenweise bekommt, haben mich jedes Mal neugierig gemacht. Und ich mochte sehr, wie vorsichtig er sich Leena öffnet – und wie sehr sie ihn aus dem Gleichgewicht bringt, ohne es selbst zu merken.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist für mich eines der Highlights. Sie entwickelt sich langsam, glaubwürdig und ohne künstliche Dramatik – Slow Burn in seiner besten Form. Die Spannung entsteht durch Blicke, kleine Gesten, Schlagabtausche und unausgesprochene Gedanken. Es gibt keine unnötigen spicy Szenen, die den Fluss der Handlung stören würden. Stattdessen wächst etwas, das sich echt anfühlt. Besonders schön fand ich, dass Leena mehr Einfluss auf St. Silas hat, als beide wahrhaben wollen.
Die wechselnden Perspektiven von Leena und St. Silas runden die Geschichte für mich ab, und auch Nebenfiguren wie Leenas Bruder Rami oder Bösewicht Lord Hargreaves bekommen Raum. Diese zusätzlichen Stimmen zeigen, wie vielschichtig die Welt ist, und geben Einblicke in Konflikte, die weit über die persönliche Ebene hinausgehen. Das Ende ist ein echter Cliffhanger, der an der denkbar gemeinsten Stelle abbricht. Bis Band 2 erscheint, dauert es noch neun Monate (ET: 25.02.2027) – aber ich warte gern, um wieder in diese fantastisch düstere Welt einzutauchen.
Fazit: Weavingshaw ist ein atmosphärisch dichter Reihenauftakt, der mich mit seiner Welt, seinen Figuren und seiner ruhigen, aber intensiven Erzählweise vollkommen überzeugt hat. Die Mischung aus düsterer Stimmung, gesellschaftlichen Untertönen und einer fein aufgebauten Slow‑Burn‑Romance hat für mich genau die richtige Tiefe. Ein absolut gelungenes Debüt, das mich sehr neugierig auf den nächsten Teil macht.
Leena habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist klug, stur, loyal und hat eine Art, Dinge zu hinterfragen, die ich sehr mochte. Besonders gut fand ich, dass sie St. Silas anfangs misstraut und versucht, Abstand zu halten. Sie bleibt meist standhaft, lässt sich nicht einschüchtern und hält an ihren Prinzipien fest – auch wenn sie sich über St. Silas, ihren Bruder oder ihren Vater manchmal so sehr ärgert, dass man sie nur zu gut versteht. Diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht sie für mich zu einer der greifbarsten Figuren, die ich seit Langem gelesen habe.
St. Silas wirkt zu Beginn wie jemand, der nichts an sich heranlässt. Kühl, kontrolliert, fast unnahbar. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass hinter dieser Fassade viel mehr steckt. Die kleinen Einblicke in seine Vergangenheit, die man nur häppchenweise bekommt, haben mich jedes Mal neugierig gemacht. Und ich mochte sehr, wie vorsichtig er sich Leena öffnet – und wie sehr sie ihn aus dem Gleichgewicht bringt, ohne es selbst zu merken.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist für mich eines der Highlights. Sie entwickelt sich langsam, glaubwürdig und ohne künstliche Dramatik – Slow Burn in seiner besten Form. Die Spannung entsteht durch Blicke, kleine Gesten, Schlagabtausche und unausgesprochene Gedanken. Es gibt keine unnötigen spicy Szenen, die den Fluss der Handlung stören würden. Stattdessen wächst etwas, das sich echt anfühlt. Besonders schön fand ich, dass Leena mehr Einfluss auf St. Silas hat, als beide wahrhaben wollen.
Die wechselnden Perspektiven von Leena und St. Silas runden die Geschichte für mich ab, und auch Nebenfiguren wie Leenas Bruder Rami oder Bösewicht Lord Hargreaves bekommen Raum. Diese zusätzlichen Stimmen zeigen, wie vielschichtig die Welt ist, und geben Einblicke in Konflikte, die weit über die persönliche Ebene hinausgehen. Das Ende ist ein echter Cliffhanger, der an der denkbar gemeinsten Stelle abbricht. Bis Band 2 erscheint, dauert es noch neun Monate (ET: 25.02.2027) – aber ich warte gern, um wieder in diese fantastisch düstere Welt einzutauchen.
Fazit: Weavingshaw ist ein atmosphärisch dichter Reihenauftakt, der mich mit seiner Welt, seinen Figuren und seiner ruhigen, aber intensiven Erzählweise vollkommen überzeugt hat. Die Mischung aus düsterer Stimmung, gesellschaftlichen Untertönen und einer fein aufgebauten Slow‑Burn‑Romance hat für mich genau die richtige Tiefe. Ein absolut gelungenes Debüt, das mich sehr neugierig auf den nächsten Teil macht.