Geheimnisvoll, düster und einfach Geisterhaft :-)
"Weavingshaw" konnte mich vor allem mit seinen Figuren überzeugen. Schon nach wenigen Kapiteln war ich neugierig darauf, welche Geheimnisse sich hinter Leena und Saint Silas verbergen und wie sich ihre Geschichte weiterentwickeln würde.
Leena ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Ihre Loyalität gegenüber ihrem Bruder und ihre Entschlossenheit machen sie sympathisch, gleichzeitig hat sie Ecken und Kanten, die sie glaubwürdig wirken lassen. Saint Silas bildet dazu einen spannenden Gegenpol. Lange weiß man nicht, was man von ihm halten soll, und genau das macht seinen Reiz aus. Je mehr man über ihn erfährt, desto schwieriger wird es, ihn eindeutig einzuordnen.
Besonders gefallen hat mir, dass sich die Beziehung der beiden sehr langsam entwickelt. Statt überstürzter Gefühle stehen zunächst Misstrauen, Zweifel und vorsichtige Annäherung im Vordergrund. Dadurch wirkten viele gemeinsame Szenen für mich umso stärker.
Auch die Idee rund um Geister, Geheimnisse und alte Flüche hat mir gut gefallen. Die Autorin baut immer wieder kleine Hinweise ein, sodass man als Leser ständig versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Viele Fragen bleiben lange offen, was mich immer weiterlesen ließ.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Zwar gibt es einige ruhigere Abschnitte, diese geben den Figuren aber genügend Raum, sich zu entwickeln und mehr über ihre Beweggründe preiszugeben.
Insgesamt ist "Weavingshaw" für mich ein gelungener Auftakt, der vor allem von seinen Charakteren, den vielen Rätseln und der besonderen Grundidee lebt. Wer Fantasy mit Geistern, Geheimnissen und einer langsam aufgebauten Liebesgeschichte mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.
Leena ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Ihre Loyalität gegenüber ihrem Bruder und ihre Entschlossenheit machen sie sympathisch, gleichzeitig hat sie Ecken und Kanten, die sie glaubwürdig wirken lassen. Saint Silas bildet dazu einen spannenden Gegenpol. Lange weiß man nicht, was man von ihm halten soll, und genau das macht seinen Reiz aus. Je mehr man über ihn erfährt, desto schwieriger wird es, ihn eindeutig einzuordnen.
Besonders gefallen hat mir, dass sich die Beziehung der beiden sehr langsam entwickelt. Statt überstürzter Gefühle stehen zunächst Misstrauen, Zweifel und vorsichtige Annäherung im Vordergrund. Dadurch wirkten viele gemeinsame Szenen für mich umso stärker.
Auch die Idee rund um Geister, Geheimnisse und alte Flüche hat mir gut gefallen. Die Autorin baut immer wieder kleine Hinweise ein, sodass man als Leser ständig versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Viele Fragen bleiben lange offen, was mich immer weiterlesen ließ.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Zwar gibt es einige ruhigere Abschnitte, diese geben den Figuren aber genügend Raum, sich zu entwickeln und mehr über ihre Beweggründe preiszugeben.
Insgesamt ist "Weavingshaw" für mich ein gelungener Auftakt, der vor allem von seinen Charakteren, den vielen Rätseln und der besonderen Grundidee lebt. Wer Fantasy mit Geistern, Geheimnissen und einer langsam aufgebauten Liebesgeschichte mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.