Gothic - Unheilvoll - Atmosphärisch
Weavingshaw hat mich vollkommen überrascht. Eigentlich ich bin großer Fan von typischer Romantasy für gewöhnlich allerdings nicht von endlosen Slow-Burn-Geschichten, doch dieses Buch hat sofort eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen. Schon das Cover mit dem transparenten Schutzumschlag ist ein absoluter Hingucker und fängt die düstere Gothic-Stimmung perfekt ein. Genau so fühlt sich auch die Geschichte an: geheimnisvoll, melancholisch und unglaublich intensiv.
Im Mittelpunkt steht Leena, die seit Jahren Geister sehen kann und dadurch zunehmend ausgegrenzt lebt. Als ihr Bruder schwer erkrankt, bleibt ihr keine andere Wahl, als einen gefährlichen Handel mit dem gefürchteten Saint der Stille einzugehen. Daraus entwickelt sich eine düstere Geschichte voller Geheimnisse, Machtspiele und verborgener Wahrheiten.
Besonders die Hauptcharaktere haben mir sehr gefallen. Leena wirkt verletzlich, aber gleichzeitig stark und entschlossen, wodurch sie schnell greifbar wird. St. Silas hingegen bleibt lange geheimnisvoll und unberechenbar. Er ist ein wirklich gut geschriebener morally grey Charakter, dessen Motive nie komplett durchschaubar sind. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam, aber genau dadurch wirkt sie intensiv und passend zur Geschichte.
Der Schreibstil von Heba Al-Wasity ist atmosphärisch, detailreich und teilweise fast poetisch. Gerade die Beschreibungen der düsteren Hallen, der Moore und der Geister erzeugen eine starke Sogwirkung. Trotz der ruhigen Erzählweise blieb die Spannung für mich konstant erhalten, auch wenn sich die Handlung im Mittelteil stellenweise etwas zieht. Insgesamt liest sich das Buch aber sehr flüssig und erschafft eine Welt, in der man sich komplett verlieren kann.
Weavingshaw ist eine außergewöhnlich atmosphärische Gothic-Romantasy, die vor allem durch ihre Stimmung, die starken Charaktere und die unterschwellige Spannung überzeugt. Wer düstere Fantasy mit langsamem Spannungsaufbau und intensiver Atmosphäre liebt, sollte dieses Buch definitiv lesen.
Im Mittelpunkt steht Leena, die seit Jahren Geister sehen kann und dadurch zunehmend ausgegrenzt lebt. Als ihr Bruder schwer erkrankt, bleibt ihr keine andere Wahl, als einen gefährlichen Handel mit dem gefürchteten Saint der Stille einzugehen. Daraus entwickelt sich eine düstere Geschichte voller Geheimnisse, Machtspiele und verborgener Wahrheiten.
Besonders die Hauptcharaktere haben mir sehr gefallen. Leena wirkt verletzlich, aber gleichzeitig stark und entschlossen, wodurch sie schnell greifbar wird. St. Silas hingegen bleibt lange geheimnisvoll und unberechenbar. Er ist ein wirklich gut geschriebener morally grey Charakter, dessen Motive nie komplett durchschaubar sind. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam, aber genau dadurch wirkt sie intensiv und passend zur Geschichte.
Der Schreibstil von Heba Al-Wasity ist atmosphärisch, detailreich und teilweise fast poetisch. Gerade die Beschreibungen der düsteren Hallen, der Moore und der Geister erzeugen eine starke Sogwirkung. Trotz der ruhigen Erzählweise blieb die Spannung für mich konstant erhalten, auch wenn sich die Handlung im Mittelteil stellenweise etwas zieht. Insgesamt liest sich das Buch aber sehr flüssig und erschafft eine Welt, in der man sich komplett verlieren kann.
Weavingshaw ist eine außergewöhnlich atmosphärische Gothic-Romantasy, die vor allem durch ihre Stimmung, die starken Charaktere und die unterschwellige Spannung überzeugt. Wer düstere Fantasy mit langsamem Spannungsaufbau und intensiver Atmosphäre liebt, sollte dieses Buch definitiv lesen.