Großartige Gothic Story

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bluetenzeilen Avatar

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Das Cover von Weavingshaw gefällt mir sehr gut. Es strahlt schon eine gewisse düstre Atmosphäre aus und gerade mit der Kleidung zeigt es auch, dass die Geschichte nicht in der normalen Zeit spielt. Ich mag es wie die Charaktere durch die Ranken umrahmt werden und finde auch die Farbgebung sehr spannend.

Leena ist jemand mit dem ich mich sehr gut identifizieren konnte. Sie würde alles für ihren Bruder tun, und da dieser schwer krank ist, bleibt ihr nichts anderes übrig als zu Saint Silas zu gehen und ihn um Hilfe zu bitten. Sie ist eine sehr mutige Protagonistin, die eine besondere Gabe hat und Geister sehen kann.

Saint Silas konnte ich lange nicht einschätzen und muss auch nach dem Lesen noch sagen, dass er für mich ein Protagonist war das er immer noch undurchschaubar wirkt.

Die Liebesgeschichte hat sich hier sehr langsam entwickelt und definitiv seine Zeit gebraucht. Leena und Silas können dabei schon oftmals streiten und so fand ich es toll, wie Leena nicht kleinbeigegeben hat, sondern wirklich ihre Argumente vorgetragen hat und es zu Auseinandersetzungen zwischen Silas und ihr kam, bei denen sie nicht nachgegeben hat. Die Handlung an sich glänzt auch durch die vielen offenen und neuen Fragen, die sich hier immer wieder im Verlauf der Geschichte auftun. So wurde es hier niemals langweilig, sondern ich hing regelrecht an den Seiten und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Weavingshaw ist eigentlich ein Haus, bzw. ein Anwesen. Die Beschreibung dieses Hauses hat mir sehr gut gefallen. Es hat für die Gothic Stimmung in der Geschichte gesorgt, da Heba Al-Wasity dieses sehr düster und einnehmend beschrieben hat, so dass ich vollkommen gefangen von der Atmosphäre gewesen bin. Auch Leenas Fähigkeit Geister zu sehen hat sein übriges dazu beigetragen das es hier eine sehr düstere Atmosphäre gab.