Im Bann der Dämonen
Weavingshaw hat mich vor allem wegen seiner Charaktere überrascht. Besonders Leena ist für mich ein unglaublich starker und gleichzeitig warmherziger Charakter. Sie wirkt sehr selbstbewusst und mutig – sonst hätte sie sich vermutlich niemals dem Saint der Stille gestellt. Trotzdem verliert sie dabei nie ihre weiche und loyale Seite. Gerade ihre ehrliche Art macht sie unglaublich sympathisch, denn sie ist wirklich eine schlechte Lügnerin und genau das macht sie irgendwie total niedlich und menschlich.
Besonders schön fand ich die Beziehung zwischen Leena und ihrem Bruder. Man merkt einfach, wie stark die Bindung zwischen den beiden ist und wie sehr sie sich gegenseitig Halt geben. Auch ihre Suche nach dem Vater hat mir gefallen, weil sie zeigt, wie widersprüchlich Gefühle sein können. Leena ist verletzt und wütend auf ihn, kämpft aber trotzdem unermüdlich weiter, um ihn zu finden. Genau diese Mischung macht ihre Figur so glaubwürdig und stark.
Auch St. Silas fand ich deutlich komplexer, als er anfangs wirkt. Anfangs erscheint er eher kalt und hart, doch nach und nach merkt man, dass hinter seinem Verhalten eine schwere Vergangenheit steckt. Nicht alles, was er tut, geschieht aus freien Stücken und gerade die kleinen Momente, in denen seine weichere Seite durchkommt, zeigen eigentlich, dass sein Herz am richtigen Fleck ist.
Die Beziehung zwischen Leena und Silas entwickelt sich angenehm langsam. Normalerweise kann sich Slow Burn manchmal ziehen, hier wirkte es für mich aber oft echt und nachvollziehbar. Beide öffnen sich nicht plötzlich, sondern Stück für Stück und nicht nur aus Pflichtgefühl heraus, sondern weil sie wirklich Vertrauen zueinander aufbauen. Dadurch entwickelt sich ihre Verbindung weit über eine einfache Zweckgemeinschaft hinaus.
Besonders faszinierend fand ich außerdem das Worldbuilding. Die Verbindung zwischen der echten Welt, den Geistern und der Zwischenwelt wurde atmosphärisch dargestellt. Gerade Leenas Verbindung zu dieser Welt fand ich beeindruckend, weil sie irgendwie zwischen beiden Ebenen steht. Auch die Dämonen und deren Verhältnis zur realen Welt haben die Geschichte für mich sehr interessant gemacht.
Allerdings hatte das Buch für mich auch Schwächen. Die Handlung entwickelt sich an einigen Stellen sehr langsam und teilweise zog sich die Geschichte dadurch ziemlich. Manche Kapitel wirkten etwas zäh und so, als würde die Handlung nicht wirklich vorankommen. Spannung war zwar immer mal wieder da, aber nicht konstant genug. Gerade die spannenderen Szenen ließen sich dafür dann wieder sehr flüssig und leicht lesen.
Insgesamt lebt Weavingshaw für mich vor allem von seinen Figuren, den Geheimnissen und der Atmosphäre. Beide Hauptcharaktere tragen ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum und als Leser erfährt man nach und nach gemeinsam mit ihnen, was wirklich hinter allem steckt. Das hat die Spannung teilweise sehr gut aufgebaut, auch wenn sich die Geschichte zwischendurch etwas verloren angefühlt hat.
Besonders schön fand ich die Beziehung zwischen Leena und ihrem Bruder. Man merkt einfach, wie stark die Bindung zwischen den beiden ist und wie sehr sie sich gegenseitig Halt geben. Auch ihre Suche nach dem Vater hat mir gefallen, weil sie zeigt, wie widersprüchlich Gefühle sein können. Leena ist verletzt und wütend auf ihn, kämpft aber trotzdem unermüdlich weiter, um ihn zu finden. Genau diese Mischung macht ihre Figur so glaubwürdig und stark.
Auch St. Silas fand ich deutlich komplexer, als er anfangs wirkt. Anfangs erscheint er eher kalt und hart, doch nach und nach merkt man, dass hinter seinem Verhalten eine schwere Vergangenheit steckt. Nicht alles, was er tut, geschieht aus freien Stücken und gerade die kleinen Momente, in denen seine weichere Seite durchkommt, zeigen eigentlich, dass sein Herz am richtigen Fleck ist.
Die Beziehung zwischen Leena und Silas entwickelt sich angenehm langsam. Normalerweise kann sich Slow Burn manchmal ziehen, hier wirkte es für mich aber oft echt und nachvollziehbar. Beide öffnen sich nicht plötzlich, sondern Stück für Stück und nicht nur aus Pflichtgefühl heraus, sondern weil sie wirklich Vertrauen zueinander aufbauen. Dadurch entwickelt sich ihre Verbindung weit über eine einfache Zweckgemeinschaft hinaus.
Besonders faszinierend fand ich außerdem das Worldbuilding. Die Verbindung zwischen der echten Welt, den Geistern und der Zwischenwelt wurde atmosphärisch dargestellt. Gerade Leenas Verbindung zu dieser Welt fand ich beeindruckend, weil sie irgendwie zwischen beiden Ebenen steht. Auch die Dämonen und deren Verhältnis zur realen Welt haben die Geschichte für mich sehr interessant gemacht.
Allerdings hatte das Buch für mich auch Schwächen. Die Handlung entwickelt sich an einigen Stellen sehr langsam und teilweise zog sich die Geschichte dadurch ziemlich. Manche Kapitel wirkten etwas zäh und so, als würde die Handlung nicht wirklich vorankommen. Spannung war zwar immer mal wieder da, aber nicht konstant genug. Gerade die spannenderen Szenen ließen sich dafür dann wieder sehr flüssig und leicht lesen.
Insgesamt lebt Weavingshaw für mich vor allem von seinen Figuren, den Geheimnissen und der Atmosphäre. Beide Hauptcharaktere tragen ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum und als Leser erfährt man nach und nach gemeinsam mit ihnen, was wirklich hinter allem steckt. Das hat die Spannung teilweise sehr gut aufgebaut, auch wenn sich die Geschichte zwischendurch etwas verloren angefühlt hat.