intensiv, düster und gewaltig
Bei „Weavingshaw“ handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie. Wann die anderen beiden Bände erscheinen und unter welchen Titeln, ist allerdings noch nicht bekannt.
Es handelt sich hierbei um einen düsteren Gothic-Romantasy-Roman. Das Setting rund um Leena ist ein unheilvoller Schauplatz, voller Wut, Trauer und Armut, aber auch mit einem Hauch von Hoffnung, Mut und Kampfbereitschaft. Die Atmosphäre war durchweg spannend, obwohl es anfänglich nur unter der Oberfläche gebrodelt hat – man spürte jedoch, dass da noch mehr kommen wird. Sehr schnell entwickelt sich eine Sogwirkung, und man muss einfach weiterlesen.
Leena ist auf der Flucht aufgewachsen und versucht nun, sich und ihren schwer erkrankten Bruder zu retten. Dabei sucht sie Hilfe bei Saint Silas – einem Mann, der Wünsche erfüllt, allerdings zum Preis eines Geheimnisses.
Leena kann Geister sehen und mehr oder weniger mit ihnen kommunizieren. Diese Szenen haben mir teilweise das Herz zerrissen; ihre Geschichten gingen unter die Haut.
Den Hauptteil der Geschichte erleben wir aus Leenas Perspektive. Sie ist eine wahre Kämpferin: Auf der Flucht geboren, hat sie ihre Mutter verloren und muss sich nun allein mit ihrem Bruder durchschlagen und dabei ihr Geheimnis bewahren.
Heba Al-Wasity ist in Libyen geboren, als Kind irakischer Geflüchteter. Durch ihre Arbeit in der Notfallmedizin und auf psychiatrischen Stationen hat sie Einblicke darin gewonnen, was Armut und Entbehrung mit Menschen machen können. Diese Eindrücke schildert sie eindrücklich in „Weavingshaw“. Ihre Ausdrucksweise ist flüssig, poetisch und bildgewaltig – jedoch nichts, was man nebenbei lesen kann. Man benötigt volle Konzentration, um der Handlung und den Szenarien zu folgen. Für mich als Anfänger im Fantasy-Genre hat es daher etwas gedauert, bis ich in der Story angekommen war.
Der andere Protagonist ist der gefürchtete und zugleich geachtete Saint Silas. Er blieb mir lange Zeit undurchsichtig, und ich konnte seine Absichten nicht einschätzen. Und obwohl er so unheilvoll und bedrohlich wirkt, nimmt Leena kein Blatt vor den Mund und stellt sich ihm entgegen.
Auf die weitere Handlung möchte ich gar nicht näher eingehen, da sie absolut unvorhersehbar ist.
Für mich war „Weavingshaw“ ein intensives Leseerlebnis, das noch lange nachwirkt und definitiv Lust auf mehr macht.
Es handelt sich hierbei um einen düsteren Gothic-Romantasy-Roman. Das Setting rund um Leena ist ein unheilvoller Schauplatz, voller Wut, Trauer und Armut, aber auch mit einem Hauch von Hoffnung, Mut und Kampfbereitschaft. Die Atmosphäre war durchweg spannend, obwohl es anfänglich nur unter der Oberfläche gebrodelt hat – man spürte jedoch, dass da noch mehr kommen wird. Sehr schnell entwickelt sich eine Sogwirkung, und man muss einfach weiterlesen.
Leena ist auf der Flucht aufgewachsen und versucht nun, sich und ihren schwer erkrankten Bruder zu retten. Dabei sucht sie Hilfe bei Saint Silas – einem Mann, der Wünsche erfüllt, allerdings zum Preis eines Geheimnisses.
Leena kann Geister sehen und mehr oder weniger mit ihnen kommunizieren. Diese Szenen haben mir teilweise das Herz zerrissen; ihre Geschichten gingen unter die Haut.
Den Hauptteil der Geschichte erleben wir aus Leenas Perspektive. Sie ist eine wahre Kämpferin: Auf der Flucht geboren, hat sie ihre Mutter verloren und muss sich nun allein mit ihrem Bruder durchschlagen und dabei ihr Geheimnis bewahren.
Heba Al-Wasity ist in Libyen geboren, als Kind irakischer Geflüchteter. Durch ihre Arbeit in der Notfallmedizin und auf psychiatrischen Stationen hat sie Einblicke darin gewonnen, was Armut und Entbehrung mit Menschen machen können. Diese Eindrücke schildert sie eindrücklich in „Weavingshaw“. Ihre Ausdrucksweise ist flüssig, poetisch und bildgewaltig – jedoch nichts, was man nebenbei lesen kann. Man benötigt volle Konzentration, um der Handlung und den Szenarien zu folgen. Für mich als Anfänger im Fantasy-Genre hat es daher etwas gedauert, bis ich in der Story angekommen war.
Der andere Protagonist ist der gefürchtete und zugleich geachtete Saint Silas. Er blieb mir lange Zeit undurchsichtig, und ich konnte seine Absichten nicht einschätzen. Und obwohl er so unheilvoll und bedrohlich wirkt, nimmt Leena kein Blatt vor den Mund und stellt sich ihm entgegen.
Auf die weitere Handlung möchte ich gar nicht näher eingehen, da sie absolut unvorhersehbar ist.
Für mich war „Weavingshaw“ ein intensives Leseerlebnis, das noch lange nachwirkt und definitiv Lust auf mehr macht.