Spannend mit ein paar Längen
"Weavingshaw" hat mich wirklich positiv überrascht. Ich bin wegen der Gothic-Romantasy-Vibes und der Vergleiche zu "Wuthering Heights" neugierig geworden, und genau diese düster-melancholische Atmosphäre bekommt das Buch richtig gut hin. Die verfluchte Villa, die Moorlandschaft und die vielen Geheimnisse sorgen dafür, dass man sofort in die Geschichte hineingezogen wird.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Leena und Saint Silas. Slow Burn Liebesgeschichten auf die eins! Die beiden haben eine richtig gute Chemie, die sich angenehm langsam entwickelt, wodurch sie authentisch wirkt. Silas ist definitiv einer dieser morally grey Charaktere, die gleichzeitig faszinierend und leicht frustrierend sind. An einigen Stellen im Buch wollte ich ihn einfach packen und einmal ordentlich durchschütteln. Trotzdem ist er mir schnell ans Herz gewachsen. Leena hat mir als Charakter ebenfalls gut gefallen, weil sie trotz ihrer schwierigen Situation nicht hilflos wie eine Jungfrau in Nöten ist, sondern die Dinge selbst anpackt.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und teilweise richtig bildhaft. Manche Szenen hatten fast schon etwas Filmisches, was mir besonders gut gefallen hat. Gerade die düsteren und geisterhaften Momente waren stark umgesetzt. Allerdings hat das Buch zwischendurch auch ein paar Längen. Vor allem im Mittelteil hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas straffer sein können, da sich einige Szenen und Gedanken wiederholt haben. Dadurch hat sich die Geschichte stellenweise wirklich stark gezogen und dieses Gefühl, das Buch nicht zur Seite legen zu können, hat sich nicht richtig eingestellt. Daher habe ich ziemlich lange daran gelesen.
Trotzdem hat mir "Weavingshaw" alles in allem sehr gut gefallen und das Ende macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung. Wer düstere Romantasy mit Gothic-Elementen, Geheimnissen, Geistern und einer langsamen Romance mag, wird hier wahrscheinlich viel Spaß haben.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Leena und Saint Silas. Slow Burn Liebesgeschichten auf die eins! Die beiden haben eine richtig gute Chemie, die sich angenehm langsam entwickelt, wodurch sie authentisch wirkt. Silas ist definitiv einer dieser morally grey Charaktere, die gleichzeitig faszinierend und leicht frustrierend sind. An einigen Stellen im Buch wollte ich ihn einfach packen und einmal ordentlich durchschütteln. Trotzdem ist er mir schnell ans Herz gewachsen. Leena hat mir als Charakter ebenfalls gut gefallen, weil sie trotz ihrer schwierigen Situation nicht hilflos wie eine Jungfrau in Nöten ist, sondern die Dinge selbst anpackt.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und teilweise richtig bildhaft. Manche Szenen hatten fast schon etwas Filmisches, was mir besonders gut gefallen hat. Gerade die düsteren und geisterhaften Momente waren stark umgesetzt. Allerdings hat das Buch zwischendurch auch ein paar Längen. Vor allem im Mittelteil hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas straffer sein können, da sich einige Szenen und Gedanken wiederholt haben. Dadurch hat sich die Geschichte stellenweise wirklich stark gezogen und dieses Gefühl, das Buch nicht zur Seite legen zu können, hat sich nicht richtig eingestellt. Daher habe ich ziemlich lange daran gelesen.
Trotzdem hat mir "Weavingshaw" alles in allem sehr gut gefallen und das Ende macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung. Wer düstere Romantasy mit Gothic-Elementen, Geheimnissen, Geistern und einer langsamen Romance mag, wird hier wahrscheinlich viel Spaß haben.