Spannende Romantasy
Zuerst muss ich mich bei den Verantwortlichen fürs Coverdesign entschuldigen - was für mich erst nach 80er Jahre Schmonzette aussah, entpuppte sich als recht hübsches Cover und die Idee mit dem transparenten Schutzumschlag ist wirklich nett (bei der Darstellung der Figuren bin ich immer noch nicht ganz überzeugt). Leider habe ich nicht das Buch mit dem hübschen Farbschnitt erwischt, das wäre noch hübscher im Bücherregal...
Aber: man sollte ein Buch ja nicht nach dem Cover beurteilen. Weavingshaw ist eine Gothic Romantasy, die allerdings Themen anspricht, die für das Genre eher unüblich sind. Die Autorin, selbst Kind irakischer Flüchtlinge, erzählt die Geschichte von Leena Al-Sayer, die aus Verzweiflung und (auch wirtschaftlicher) Not einen Pakt mit dem berüchtigten Saint der Stille eingeht. Dieser kauft Geheimnisse und Leena besitzt eines, das überaus wertvoll ist: sie kann Geister sehen. Schon bald arbeitet sie (nicht ganz freiwillig) für den Saint der Stille und soll für ihn einen besonderen Geist ausfindig machen.
Neben der Romance-Handlung gibt es weitere Themen, die angesprochen werden. In einer Welt, die stark an das viktorianische England angelehnt ist, lernen wir die Bevölkerungsschicht der algeraanischen Flüchtlinge kennen. Vor dem Bürgerkrieg im eigenen Land geflohen, erleben wir ihre soziale Stellung und die Entwurzelung, insbesondere der zweiten Generation, gezeigt am Beispiel von Leena und ihrem Bruder Rami. Aber auch die einheimische Unterschicht steht kurz vor der Revolte. Ein Adelssystem, in dem wenige fürstlich leben, während die Unterschicht fast nichts besitzt und Drogen ein großes Problem sind, stellt ein Pulverfass dar, das nur auf den Funken wartet, um zu explodieren. Dementsprechend hart geht die Regierung gegen "Störenfriede" vor - Leenas und Ramis Vater wird in das berüchtigte Newtorn Prison geworfen, weil er versucht hat, eine Gewerkschaft zu gründen.
Ansonsten liest sich das Buch angenehm und nach einem ruhigen Start überschlagen sich die Ereignisse. Natürlich - das Buch ist der Start einer Trilogie - endet es mit einem Cliffhanger. Ich freue mich auf den nächsten Band.
Aber: man sollte ein Buch ja nicht nach dem Cover beurteilen. Weavingshaw ist eine Gothic Romantasy, die allerdings Themen anspricht, die für das Genre eher unüblich sind. Die Autorin, selbst Kind irakischer Flüchtlinge, erzählt die Geschichte von Leena Al-Sayer, die aus Verzweiflung und (auch wirtschaftlicher) Not einen Pakt mit dem berüchtigten Saint der Stille eingeht. Dieser kauft Geheimnisse und Leena besitzt eines, das überaus wertvoll ist: sie kann Geister sehen. Schon bald arbeitet sie (nicht ganz freiwillig) für den Saint der Stille und soll für ihn einen besonderen Geist ausfindig machen.
Neben der Romance-Handlung gibt es weitere Themen, die angesprochen werden. In einer Welt, die stark an das viktorianische England angelehnt ist, lernen wir die Bevölkerungsschicht der algeraanischen Flüchtlinge kennen. Vor dem Bürgerkrieg im eigenen Land geflohen, erleben wir ihre soziale Stellung und die Entwurzelung, insbesondere der zweiten Generation, gezeigt am Beispiel von Leena und ihrem Bruder Rami. Aber auch die einheimische Unterschicht steht kurz vor der Revolte. Ein Adelssystem, in dem wenige fürstlich leben, während die Unterschicht fast nichts besitzt und Drogen ein großes Problem sind, stellt ein Pulverfass dar, das nur auf den Funken wartet, um zu explodieren. Dementsprechend hart geht die Regierung gegen "Störenfriede" vor - Leenas und Ramis Vater wird in das berüchtigte Newtorn Prison geworfen, weil er versucht hat, eine Gewerkschaft zu gründen.
Ansonsten liest sich das Buch angenehm und nach einem ruhigen Start überschlagen sich die Ereignisse. Natürlich - das Buch ist der Start einer Trilogie - endet es mit einem Cliffhanger. Ich freue mich auf den nächsten Band.