Was für eine Atmosphäre!
Ich lasse mich ja hin und wieder gern von ansprechenden Covern catchen und so hat mich hier das verführerische Cover gleich in seinen Bann gezogen. Das Gesamtpaket mit den stimmigen Farben gefällt mir einfach gut.
Beim Lesen des Klappentextes war ich zunächst skeptisch, ob die Story meinen Geschmack trifft, und im Nachhinein bin ich so, so froh, mich dafür entschieden zu haben. Denn kaum hatte ich begonnen, hat mich Leenas Geschichte gepackt und mitgenommen und ich konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören.
„Weavingshaw“ besticht durch eine einnehmende, düstere und melancholische Atmosphäre, die mich gefesselt und begeistert hat. Ein derart atmosphärisches Buch hatte ich schon lange nicht mehr in der Hand und hat mir einmal mehr gezeigt, wie viel das doch ausmacht und wie sehr der Story auf diese Art und Weise Leben eingehaucht wird.
Leenas Geschichte wird eher ruhig und nach und nach erzählt. Wem der Sinn nach rasanter Action steht, ist mit diesem Buch eher weniger gut beraten. Die Stimmung lebt aber gerade durch das Langsame und Ruhige und erzeugt so eine unterschwellige Spannung, die sich nach und nach aufbaut und dadurch stetig steigert.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, ungemein atmosphärisch, teils poetisch und passend zur Geschichte. Ebenso das Setting. Die düstere, teils bedrückende und unheimliche Stimmung wurde auf dem verfluchten Anwesen von Weavingshaw perfekt eingefangen und vermittelt.
Leena als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Einerseits ist sie verletzlich, andererseits aber auch unglaublich stark und entschlossen in ihren Ansichten und ihrem Tun. Mit dem geheimnisvollen Saint bekommen wir einen morally grey Charakter vom Feinsten. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv und slow burn at its best. Das hat in meinen Augen einfach gepasst und unheimlich gut funktioniert.
Obwohl die langsame Entwicklung absolut passend war und dadurch die Atmosphäre, die Protagonisten und die unterschwellige Spannung stetig aufgebaut wurden, hat mir dann gerade im Mittelteil doch die Action ein wenig gefehlt. Hier hat es sich dann doch ein bisschen gezogen.
Fazit:
„Weavingshaw“ ist eine düstere gothic Romantasy mit wunderbar umgesetzten slow burn, einer starken Protagonistin und einem gefährlichen und geheimnisvollen morally grey Charakter, der (endlich mal) nicht toxisch erscheint. Die einzigartige Stimmung und die atemberaubende Atmosphäre sorgen dafür, dass ich über kleinere Schwächen problemlos hinwegsehen konnte und nun sehr gespannt auf die Fortsetzung bin.
4,5 Sterne ⭐
Beim Lesen des Klappentextes war ich zunächst skeptisch, ob die Story meinen Geschmack trifft, und im Nachhinein bin ich so, so froh, mich dafür entschieden zu haben. Denn kaum hatte ich begonnen, hat mich Leenas Geschichte gepackt und mitgenommen und ich konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören.
„Weavingshaw“ besticht durch eine einnehmende, düstere und melancholische Atmosphäre, die mich gefesselt und begeistert hat. Ein derart atmosphärisches Buch hatte ich schon lange nicht mehr in der Hand und hat mir einmal mehr gezeigt, wie viel das doch ausmacht und wie sehr der Story auf diese Art und Weise Leben eingehaucht wird.
Leenas Geschichte wird eher ruhig und nach und nach erzählt. Wem der Sinn nach rasanter Action steht, ist mit diesem Buch eher weniger gut beraten. Die Stimmung lebt aber gerade durch das Langsame und Ruhige und erzeugt so eine unterschwellige Spannung, die sich nach und nach aufbaut und dadurch stetig steigert.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, ungemein atmosphärisch, teils poetisch und passend zur Geschichte. Ebenso das Setting. Die düstere, teils bedrückende und unheimliche Stimmung wurde auf dem verfluchten Anwesen von Weavingshaw perfekt eingefangen und vermittelt.
Leena als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Einerseits ist sie verletzlich, andererseits aber auch unglaublich stark und entschlossen in ihren Ansichten und ihrem Tun. Mit dem geheimnisvollen Saint bekommen wir einen morally grey Charakter vom Feinsten. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv und slow burn at its best. Das hat in meinen Augen einfach gepasst und unheimlich gut funktioniert.
Obwohl die langsame Entwicklung absolut passend war und dadurch die Atmosphäre, die Protagonisten und die unterschwellige Spannung stetig aufgebaut wurden, hat mir dann gerade im Mittelteil doch die Action ein wenig gefehlt. Hier hat es sich dann doch ein bisschen gezogen.
Fazit:
„Weavingshaw“ ist eine düstere gothic Romantasy mit wunderbar umgesetzten slow burn, einer starken Protagonistin und einem gefährlichen und geheimnisvollen morally grey Charakter, der (endlich mal) nicht toxisch erscheint. Die einzigartige Stimmung und die atemberaubende Atmosphäre sorgen dafür, dass ich über kleinere Schwächen problemlos hinwegsehen konnte und nun sehr gespannt auf die Fortsetzung bin.
4,5 Sterne ⭐