Eine Familie am Abgrund
Inhalt: Annas Schwester Juli ist seit 1,5 Jahren spurlos verschwunden. Ihr Vater sitzt als Verdächtiger im Gefängnis, ihre Mutter kämpft mit schweren psychischen Problemen. Doch Anna versucht für ihren jüngeren Bruder stark zu bleiben und den Familienalltag irgendwie aufrechtzuerhalten. Als plötzlich die Polizei wieder mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür steht, holen die Ereignisse der Vergangenheit die Familie erneut ein und der Albtraum beginnt von vorn.
Mein Leseeindruck: Das Buch startet zunächst eher ruhig und nimmt sich die Zeit, Anna und ihre Lebenssituation näher vorzustellen. Nach und nach erfahren wir, wie sehr Julis Verschwinden Annas Leben verändert hat, wie sie ihren Job als Babysitter verliert und wie Angst, Zweifel und alte Verdächtigungen wieder ihren Alltag bestimmen.
Anna wirkte auf mich sehr authentisch und greifbar. Ich habe mit ihr mitgefühlt und besonders berührend fand ich, wie die Familie nach Julis Verschwinden Stück für Stück zerbricht. Gleichzeitig habe ich Annas Stärke und ihren unermüdlichen Versuch, die Familie zusammenzuhalten und immer für ihren kleinen Bruder da zu sein, bewundert. Trotzdem blieb bei mir durchgehend ein leises Misstrauen bestehen – weiß Anna vielleicht mehr, als sie erzählt?
Neben Anna lernen wir auch die Kriminalkommissarin Katharina kennen. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihren beiden Perspektiven erzählt, was für eine gute Dynamik sorgt. Katharina verfolgt neue Hinweise in Julis Fall und ist fest entschlossen, dort weiterzumachen, wo die damaligen Ermittlungen gescheitert sind. Auch sie wirkt stark, trägt aber auch eigene Belastungen mit sich.
Die Spannung war für mich von Anfang an spürbar, vor allem durch dieses unterschwellige Gefühl, dass hier nicht alle Karten offen auf dem Tisch liegen. Und dann kommen ab etwa Mitte des Buches Plot Twists, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen und die mich völlig unerwartet erwischt haben. Wirklich richtig gut gemacht!
Fazit: Ein packender Thriller mit starken, glaubwürdig ausgearbeiteten Figuren und mehreren Wendungen, die einen eiskalt überraschen.
Mein Leseeindruck: Das Buch startet zunächst eher ruhig und nimmt sich die Zeit, Anna und ihre Lebenssituation näher vorzustellen. Nach und nach erfahren wir, wie sehr Julis Verschwinden Annas Leben verändert hat, wie sie ihren Job als Babysitter verliert und wie Angst, Zweifel und alte Verdächtigungen wieder ihren Alltag bestimmen.
Anna wirkte auf mich sehr authentisch und greifbar. Ich habe mit ihr mitgefühlt und besonders berührend fand ich, wie die Familie nach Julis Verschwinden Stück für Stück zerbricht. Gleichzeitig habe ich Annas Stärke und ihren unermüdlichen Versuch, die Familie zusammenzuhalten und immer für ihren kleinen Bruder da zu sein, bewundert. Trotzdem blieb bei mir durchgehend ein leises Misstrauen bestehen – weiß Anna vielleicht mehr, als sie erzählt?
Neben Anna lernen wir auch die Kriminalkommissarin Katharina kennen. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihren beiden Perspektiven erzählt, was für eine gute Dynamik sorgt. Katharina verfolgt neue Hinweise in Julis Fall und ist fest entschlossen, dort weiterzumachen, wo die damaligen Ermittlungen gescheitert sind. Auch sie wirkt stark, trägt aber auch eigene Belastungen mit sich.
Die Spannung war für mich von Anfang an spürbar, vor allem durch dieses unterschwellige Gefühl, dass hier nicht alle Karten offen auf dem Tisch liegen. Und dann kommen ab etwa Mitte des Buches Plot Twists, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen und die mich völlig unerwartet erwischt haben. Wirklich richtig gut gemacht!
Fazit: Ein packender Thriller mit starken, glaubwürdig ausgearbeiteten Figuren und mehreren Wendungen, die einen eiskalt überraschen.