Gute Spannung

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strohhaken Avatar

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Annas Schwester Juli verschwindet vor einem Jahr spurlos. Es gibt keine Hinweise auf ihren Verbleib. Der Vater wird verdächtigt und landet im Gefängnis. Annas Mutter zerbricht unter der psychischen Belastung und leidet unter Depressionen. Anna fühlt sich für ihren kleinen Bruder verantwortlich und sorgt für ihn. Ein neuer Hinweis zum Verschwinden von Juli führt dazu, dass der Fall neu aufgerollt wird. Anna selbst stellt Nachforschungen an und versucht ein Geflecht aus Lügen (an dem sie maßgeblich beteiligt ist), zu entwirren.
Der Psychothriller ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Einerseits aus Annas Perspektive als Schwester. Andererseits aus der Perspektive von Katharina, der Kommissarin.
Das Bild setzt sich nach und nach zusammen, um dann wieder auseinanderzubrechen. Es gibt neue Hinweise, falsche Fährten und die nächste Wendung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Oft endete ein Kapitel mit einem Cliffhanger. Dabei stellt man sich immer die Frage: Wer lügt hier eigentlich?
Die Stimmung ist meist düster und eine Schwere zieht sich durch die Geschichte. Die „Gewitter im Kopf“ der Mutter lassen einen erahnen, welche Auswirkungen solch eine Tragödie haben kann.
Zum Ende hin bleiben einige Fäden lose hängen, das macht aber nichts. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten.