Nicht ganz überzeugend

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leseratte1310 Avatar

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Anna Brunner hat es nicht leicht. Vor einiger Zeit verschwand ihre ältere Schwester Juliane und ihr Vater wurde verdächtigt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Mutter ist keine Unterstützung, denn sie ist labil, und so muss sich Anna auch noch um den kleinen Bruder kümmern, der nicht begreift, dass seine große Schwester nicht mehr zurückkehrt. Anna glaubt nicht, dass ihr Vater etwas mit dem Verschwinden ihrer Schwester zu tun hat und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was geschehen ist.

Diese Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus der Sicht von Anna Brunner und dann aus der Sicht der leitenden Kommissarin Katharina Engels.

Das Leben in der Familie Brunner war nie ganz leicht, doch mit dem Verschwinden von Juli kommt vieles an die Oberfläche. Anna versucht danach die Familie zusammenzuhalten, was sich noch schwieriger gestaltet, als ihr Vater angeblich gestanden hat. Sie will unter allen Umständen herausfinden, was geschehen ist. Dabei ist sie der Polizei gegenüber sehr misstrauisch. Ich konnte mit Anna fühlen, muss aber gestehen, dass ich keine der Personen wirklich sympathisch fand.

Es ergeben sich immer neue Fragen und Überraschungen tauchen auf. So bleibt fast jeder verdächtig. Wir Leser erfahren erst mit der Zeit, was geschehen ist. Manches kam mir dann aber etwas konstruiert vor, so dass ich am Ende nicht wirklich überzeugt war.