spannend
Manchmal liest man ein Buch und kommt erst Stunden später wieder aus der Geschichte heraus – so erging es mir mit Weil sie lügt von Caroline Seibt. Ein Psychothriller, der von der ersten Seite an klar macht: Hier wird niemandem blind vertraut.
Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die lügt. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil die Wahrheit gefährlicher sein könnte als jede Unwahrheit. Seibt versteht es meisterhaft, dieses moralische Graufeld auszuleuchten, ohne mit dem Finger zu zeigen. Man ertappt sich dabei, eine Figur zu mögen, der man eigentlich nicht trauen kann – und genau das macht den Reiz aus.
Der Schreibstil ist direkt, temporeich und nie unnötig verschnörkelt. Die Spannung baut sich langsam auf, aber konsequent – kein billiger Jump-Scare auf Papier, sondern echtes, kriechendes Unbehagen, das bleibt.
Wer Thriller mag, die psychologisch unter die Haut gehen und starke weibliche Figuren in den Vordergrund stellen, ist hier goldrichtig. Klare Leseempfehlung – aber vielleicht nicht kurz vor dem Schlafengehen. 😅
Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die lügt. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil die Wahrheit gefährlicher sein könnte als jede Unwahrheit. Seibt versteht es meisterhaft, dieses moralische Graufeld auszuleuchten, ohne mit dem Finger zu zeigen. Man ertappt sich dabei, eine Figur zu mögen, der man eigentlich nicht trauen kann – und genau das macht den Reiz aus.
Der Schreibstil ist direkt, temporeich und nie unnötig verschnörkelt. Die Spannung baut sich langsam auf, aber konsequent – kein billiger Jump-Scare auf Papier, sondern echtes, kriechendes Unbehagen, das bleibt.
Wer Thriller mag, die psychologisch unter die Haut gehen und starke weibliche Figuren in den Vordergrund stellen, ist hier goldrichtig. Klare Leseempfehlung – aber vielleicht nicht kurz vor dem Schlafengehen. 😅