Spannend

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fabelhaftefeder Avatar

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Eigentlich lese ich gar nicht so viele Thriller oder Psychothriller, aber genau deshalb hat es mich umso mehr gefreut, wie sehr mich diese Geschichte fesseln konnte.

Der Einstieg fiel mir zunächst nicht ganz leicht, da die Handlung an einem Punkt beginnt, an dem bereits etwas Entscheidendes passiert ist. Viele Informationen werden erst nach und nach enthüllt, sodass ich etwas Zeit gebraucht habe, um mich zurechtzufinden. Rückblickend hat genau das aber dazu beigetragen, dass die Spannung von Anfang an präsent war und ich unbedingt wissen wollte, was wirklich passiert ist.

Die Geschichte ist von Beginn an von einer gewissen Traurigkeit und Schwere geprägt. Man spürt die Auswirkungen der Ereignisse auf die Familie und erlebt, wie sehr die einzelnen Figuren unter den Umständen leiden 💔Gerade diese emotionale Komponente hat die Geschichte für mich greifbar gemacht und dafür gesorgt, dass ich mit den Charakteren mitgefühlt habe.

Kaum hatte ich das Gefühl, die Wahrheit zu kennen oder eine Figur richtig einschätzen zu können, wurde alles wieder infrage gestellt. Dadurch war ich ständig am Miträtseln und habe während des Lesens unzählige Theorien entwickelt 🤯Besonders die vielen Perspektivwechsel und die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Immer dann, wenn es gerade besonders spannend wurde, endete ein Kapitel und die Geschichte wechselte zu einer anderen Figur. So entstand dieser typische „Nur noch ein Kapitel“-Effekt.

Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, war die Art, wie die Autorin die Handlung aufgebaut hat. Viele kleine Hinweise und scheinbar unbedeutende Details fügen sich nach und nach zusammen 🧩 und ergeben am Ende ein stimmiges Gesamtbild. Dabei schafft sie es, den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, ohne dass die Auflösung konstruiert wirkt.