Spannung bis zum Schluss

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jazzy Avatar

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"Weil sie lügt" hat mich total positiv überrascht.

Nachdem ihre Schwester Juli verschwunden ist und ihr Vater der Hauptverdächtige, versucht Anna, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen und den Täter zu finden. Dabei werden diverse Lügen und Zusammenhänge aufgedeckt.

Bis zum Schluss hatte ich keine konkrete Ahnung, wer der Täter sein könnte. Es ist lange her, dass mich ein Thriller so konsequent im Dunkeln hat tappen lassen. Zwischenzeitlich habe ich beinahe jede Figur verdächtigt. Genau das hat mir unglaublich gut gefallen und mich immer wieder atemlos zurückgelassen.

Auch der Erzählstil trägt zu dieser Spannung bei. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Anna und der Polizistin Katharina erzählt. Dabei endet fast jedes Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Ausnahmslos alle Charaktere sind spannend, vielschichtig und voller Geheimnisse. Dadurch entsteht ein dichtes Netz aus Verbindungen und Hinweisen, das bis zum Schluss undurchschaubar bleibt, einem am Ende aber viele Aha-Momente beschert.

Für mich ist dieses Buch ein wirkliches Meisterwerk atemloser Spannung mit einem Plot, den wohl fast niemand durchschauen wird.