Unter Verdacht
Juliane, meist nur Juli genannt, ist verschwunden, bald gehen Familie und Polizei von einem Verbrechen aus, unter Verdacht gerät ausgerechnet der eigene Vater. Während dieser also im Gefängnis auf die Anklage wartet und die Mutter in einer schweren Depression versinkt, bleibt es an Julis jüngerer Schwester Anna hängen, sich um den kleinen Bruder Leon zu kümmern. Gleichzeitig begibt sie sich alleine auf die Suche nach der Wahrheit.
Kurze Kapitel und wechselnde Blickwinkel prägen die Geschichte rund um die verschollenen Juli, erzählt wird jeweils aus der Ich-Perspektive, wodurch man stets sehr subjektive Einschätzungen der jeweiligen Situationen bekommt. Die oft mit ungeklärten Fragen endenden Szenen steigern die Spannung, auch wenn diese keine Gänsehautmomente hervorruft, die Neugierde ist dennoch geweckt und ich möchte als Leserin unbedingt erfahren, was sich zuvor wirklich ereignet hat. Fährten gibt es viele, Motive ebenfalls, und dennoch kommen bis zum Schluss neue denkbare Varianten hinzu.
Sowohl Annas als auch Katharinas Handeln kann man aufgrund der detaillierten Beschreibungen gut nachvollziehen, manche Einzelheiten wiederum bleiben ein wenig im Nebel zurück und man kann sich nur selber zusammenreimen, was an dieser oder jener Stelle genau passiert sein mag. Nichtsdestotrotz wartet das Ende für mich mit einer gelungenen Lösung auf, der Epilog fasst wesentliche Entwicklungen gut zusammen.
Weil sie lügt bietet einen guten, wenn auch nicht extrem hohen, Spannungsbogen und steigert sich im letzten Drittel noch einmal deutlich, sodass ich gerne vier Sterne vergebe.
Kurze Kapitel und wechselnde Blickwinkel prägen die Geschichte rund um die verschollenen Juli, erzählt wird jeweils aus der Ich-Perspektive, wodurch man stets sehr subjektive Einschätzungen der jeweiligen Situationen bekommt. Die oft mit ungeklärten Fragen endenden Szenen steigern die Spannung, auch wenn diese keine Gänsehautmomente hervorruft, die Neugierde ist dennoch geweckt und ich möchte als Leserin unbedingt erfahren, was sich zuvor wirklich ereignet hat. Fährten gibt es viele, Motive ebenfalls, und dennoch kommen bis zum Schluss neue denkbare Varianten hinzu.
Sowohl Annas als auch Katharinas Handeln kann man aufgrund der detaillierten Beschreibungen gut nachvollziehen, manche Einzelheiten wiederum bleiben ein wenig im Nebel zurück und man kann sich nur selber zusammenreimen, was an dieser oder jener Stelle genau passiert sein mag. Nichtsdestotrotz wartet das Ende für mich mit einer gelungenen Lösung auf, der Epilog fasst wesentliche Entwicklungen gut zusammen.
Weil sie lügt bietet einen guten, wenn auch nicht extrem hohen, Spannungsbogen und steigert sich im letzten Drittel noch einmal deutlich, sodass ich gerne vier Sterne vergebe.