Eiskalt, düster und erschreckend nah an der Realität
„Weißer Rausch“ von Anu Ojala hat mich vor allem durch seine düstere Atmosphäre und die ungewöhnliche Kulisse in Lappland gepackt. Der eisige Winter, die finnisch-schwedische Grenzregion und die zunehmende Gewalt bilden eine beklemmende Umgebung, in der eigentlich nie so richtig klar ist, wem man trauen kann.
Im Mittelpunkt steht die Kommissarin Ronja Jentzsch, die gemeinsam mit ihren Kollegen versucht, mehrere brutale Verbrechen miteinander in Verbindung zu bringen. Ein Mann wird mit einer Nagelpistole ermordet, eine junge Mutter wird in einem Einkaufszentrum getötet und gleichzeitig breitet sich eine neue Droge aus. Je weiter Ronja ermittelt, desto deutlicher wird, dass hinter den einzelnen Taten ein viel größeres und gefährlicheres Netzwerk steckt. Auch der Zollbeamte und Familienvater Kristian gerät immer wieder in die Nähe der Ermittlungen und wird dadurch zu einer wichtigen Figur der Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Ronja nicht einfach nur als taffe Ermittlerin dargestellt wird. Sie trägt selbst einiges mit sich herum und muss sich neben den brutalen Fällen auch mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihrer dementen Mutter auseinandersetzen. Gerade diese persönliche Seite hat sie für mich greifbarer gemacht. Auch die Geschichte ihrer Familie und die Auswirkungen alter Kriegstraumata geben dem Thriller eine zusätzliche Ebene, die über die eigentliche Krimihandlung hinausgeht.
Im Mittelpunkt steht die Kommissarin Ronja Jentzsch, die gemeinsam mit ihren Kollegen versucht, mehrere brutale Verbrechen miteinander in Verbindung zu bringen. Ein Mann wird mit einer Nagelpistole ermordet, eine junge Mutter wird in einem Einkaufszentrum getötet und gleichzeitig breitet sich eine neue Droge aus. Je weiter Ronja ermittelt, desto deutlicher wird, dass hinter den einzelnen Taten ein viel größeres und gefährlicheres Netzwerk steckt. Auch der Zollbeamte und Familienvater Kristian gerät immer wieder in die Nähe der Ermittlungen und wird dadurch zu einer wichtigen Figur der Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Ronja nicht einfach nur als taffe Ermittlerin dargestellt wird. Sie trägt selbst einiges mit sich herum und muss sich neben den brutalen Fällen auch mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihrer dementen Mutter auseinandersetzen. Gerade diese persönliche Seite hat sie für mich greifbarer gemacht. Auch die Geschichte ihrer Familie und die Auswirkungen alter Kriegstraumata geben dem Thriller eine zusätzliche Ebene, die über die eigentliche Krimihandlung hinausgeht.