Eiskalte Spannung an der finnisch-schwedischen Grenze

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blubb2303 Avatar

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„Weißer Rausch“ von Anu Ojala hat mich vor allem durch seine düstere und unglaublich kalte Atmosphäre gepackt. Schon die Ausgangssituation ist heftig: Während Lappland im Winter unter eisiger Kälte liegt, geschehen an der finnisch-schwedischen Grenze mehrere brutale Verbrechen, die zunächst wie einzelne Fälle wirken. Ein Mann wird mit einer Nagelpistole getötet, eine junge Mutter wird in einem Einkaufszentrum gefoltert und erschossen und gleichzeitig breitet sich eine neue Droge aus, die weitere Todesopfer fordert.

Im Mittelpunkt steht die Kommissarin Ronja Jentzsch von der grenzübergreifenden Ermittlungseinheit der finnischen Polizei. Sie versucht gemeinsam mit ihren Kollegen herauszufinden, was hinter den scheinbar unterschiedlichen Verbrechen steckt. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass die Fälle miteinander verbunden sein könnten. Besonders spannend fand ich dabei die Frage, wer eigentlich hinter den Taten steckt und welches Motiv dahinterliegt. Die Spuren führen immer wieder nach Schweden und irgendwann interessiert sich sogar der Geheimdienst für den Fall – spätestens da wird klar, dass es um deutlich mehr geht als um gewöhnliche Kriminalität.