Auftakt einer Lappland Trilogie

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hexelilli Avatar

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Durch das Cover tauchen wir gleich in die düstere, kalte Atmosphäre Lapplands ein. Die Geschichte spielt im Grenzgebiet zwischen Finnland und Schweden. Wir begleiten die grenzübergreifende Ermittlungstruppe bei ihren Einsätzen. Ein angenehmer Schreibstiel mit wechselnden Perspektiven sorgt für die nötige Spannung. Ein Mann wird mit einer Nagelpistole getötet, eine junge Mutter im Einkaufcentrum gefoltert und dann erschossen. Eine neue Droge führt zu mehreren Todesfällen. Ein Zollbeamter und Familienvater der von seiner Frau misshandelt wird, gerät zwischen die Fronten. Und dann blockiert auch noch der Staatsschutz den Fall. Kommissarin Ronja Jentzsch die sich gleichzeitig um ihre demenzkranke Mutter kümmert, muss herausfinden, wie die Fälle zusammen gehören. Weiße Rausch ist ein brutales und hartes Buch, rasant und actionsreich. Brutale und verwahrloste Typen, dazwischen unschuldige Kinder. Unterschiedliche Familenverhältnisse und Schicksale. Die Protogonisten Ronja und Kristian waren mir beide nicht symphatisch. Ronja die sich aufreibt, ein Wunder, dass sie keine falschen Entscheidungen traf und Kristian der sich gegen seine Frau nicht zur Wehr setzte. Nicht gefallen hat mir, der Schluss, es blieben sehr viele Fragen offen, es hat nur noch der Satz gefehlt "Fortsetzung folgt". Und auf die sollen wir nun noch ein Jahr warten.