Düster und zähflüssig

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barbie bücherwurm Avatar

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Die Aufmachung dieses Thrillers hat mich direkt angesprochen und auch das Setting im finnisch - schwedischen Grenzgebiet hielt ich für sehr spannend, entsprechend anderer nordischer Thriller. Doch dieses Buch hielt nicht das, was es versprach. Die Geschichte rund um Drogen - speziell Fentanyl - Schmuggel geriet zunehmend zäh und langatmig. Die Nebenhandlung um die an Demenz erkrankte Mutter von Kommissarin Ronja Jentsch wirkt sehr bemüht und aufgesetzt. Die Kommissarin selber erscheint eher unsympathisch, ebenso wie ihre Kollegen. Die konstruierte Geschichte rund um den Zollbeamten Kristian wirkt sehr an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Vor allem aufgrund der sehr suspekt wirkenden Nebenhandlungen weist der gesamte Roman inhaltliche Brüche auf. Er erscheint in sich nicht stimmig und lässt sich nicht flüssig lesen. Auch würde ich ihn nicht als Thriller bezeichnen, sondern eher als Krimi, dem es aber auch an Spannung fehlt. Leider bleibt dieses Buch stark hinter den Erwartungen zurück und konnte mich nicht überzeugen.