Düsterer, spannender Krimi
Dieser Krimi spielt im Winter in Lappland und unterstreicht dadurch die Düsternis, Trostlosigkeit, Verzweiflung und Brutalität der Handlung. Während ich gerade noch zu Beginn einen Ausblick in das anstrengende Privatleben der Kommissarin bekomme, befinde ich mich kurze Zeit später mit ihr am Ort eines schrecklichen, brutalen Verbrechens, wo eine weitere Familie zerstört wird, dieses Mal aufgrund von Drogen. Es geht im gesamten Krimi um die Folgen des Drogenhandels und das, was dieser sowie der Konsum verursacht. Parallel dazu oder mittendrin, je nachdem wie ich es betrachte, lerne ich Kristian, seine Frau Linda und die kleine Tochter Laura kennen. Ich kann es kaum fassen, was ich da zu lesen bekomme und will auch nicht zu viel verraten, aber es berührt mich sehr. Im gesamten Krimi gibt es sehr viel Elend und Tote/Verletzte, was mir sehr zugesetzt hat. Doch wünsche ich einer Person, dass sie nicht gefasst wird. Das Erzähltempo im Krimi ist zügig, was mir zugesagt hat und der Cliffhanger am Ende macht mir Lust auf den zweiten Teil. Fünf Sterne