Düsteres Lappland, blasse Figuren
Das winterlich-düstere Lappland als Schauplatz eines skandinavischen Thrillers hat mir von Anfang an gut gefallen. Die eisige Landschaft, die finnisch-schwedische Grenzregion und die Verbindungen zwischen Drogenhandel, Gewaltverbrechen und organisiertem Verbrechen bieten eine spannende Grundlage für eine Geschichte mit gesellschaftlicher Tiefe. Leider konnte das Buch dieses Potenzial für mich nicht vollständig ausschöpfen.
Zu Beginn werden zahlreiche Verbrechen, Figuren und mögliche Zusammenhänge eingeführt. Das sorgt zwar für ein hohes Tempo, machte es mir aber auch schwer, einen richtigen Zugang zur Geschichte zu finden. Insgesamt sind mir zu viele Personen beteiligt, die zudem oft nur oberflächlich charakterisiert werden. Vieles passiert sehr schnell, ohne dass die Hintergründe und Motive ausreichend beleuchtet werden. Dadurch blieben die Figuren für mich blass und teilweise eindimensional. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Geschichte mehr Zeit nimmt, einzelne Charaktere genauer vorzustellen und ihre Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
Interessant fand ich den zweiten Handlungsstrang rund um Kristian, den jungen Zollbeamten und Familienvater. Seine Geschichte beleuchtet mit häuslicher Gewalt gegen Männer ein wichtiges Thema, das in Geschichten oft weniger Beachtung findet. Gerade deshalb hätte ich mir gewünscht, dass dieser Aspekt mehr Raum bekommt. Stattdessen hatte ich über weite Strecken das Gefühl, zwei voneinander getrennte Geschichten zu lesen. Obwohl relativ schnell deutlich wird, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, hätte man sie für meinen Geschmack besser miteinander verknüpfen können. So bleibt gerade bei Kristians Geschichte einiges an Potenzial ungenutzt.
Auch das Ende konnte mich nicht vollständig überzeugen. Zwar werden einige Zusammenhänge klarer, insgesamt blieben für mich aber zu viele Fragen offen. Ein gewisser Spielraum für die Fortsetzung einer Trilogie ist natürlich verständlich, trotzdem hätte ich mir für diesen Band mehr Antworten und einen runderen Abschluss gewünscht.
Zu Beginn werden zahlreiche Verbrechen, Figuren und mögliche Zusammenhänge eingeführt. Das sorgt zwar für ein hohes Tempo, machte es mir aber auch schwer, einen richtigen Zugang zur Geschichte zu finden. Insgesamt sind mir zu viele Personen beteiligt, die zudem oft nur oberflächlich charakterisiert werden. Vieles passiert sehr schnell, ohne dass die Hintergründe und Motive ausreichend beleuchtet werden. Dadurch blieben die Figuren für mich blass und teilweise eindimensional. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Geschichte mehr Zeit nimmt, einzelne Charaktere genauer vorzustellen und ihre Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
Interessant fand ich den zweiten Handlungsstrang rund um Kristian, den jungen Zollbeamten und Familienvater. Seine Geschichte beleuchtet mit häuslicher Gewalt gegen Männer ein wichtiges Thema, das in Geschichten oft weniger Beachtung findet. Gerade deshalb hätte ich mir gewünscht, dass dieser Aspekt mehr Raum bekommt. Stattdessen hatte ich über weite Strecken das Gefühl, zwei voneinander getrennte Geschichten zu lesen. Obwohl relativ schnell deutlich wird, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, hätte man sie für meinen Geschmack besser miteinander verknüpfen können. So bleibt gerade bei Kristians Geschichte einiges an Potenzial ungenutzt.
Auch das Ende konnte mich nicht vollständig überzeugen. Zwar werden einige Zusammenhänge klarer, insgesamt blieben für mich aber zu viele Fragen offen. Ein gewisser Spielraum für die Fortsetzung einer Trilogie ist natürlich verständlich, trotzdem hätte ich mir für diesen Band mehr Antworten und einen runderen Abschluss gewünscht.