Eiskalte Killer
Ronja Jentzsch ist Kommissarin bei der grenzübergreifenden Ermittlungseinheit bei der Polizei Lappland. Privat kämpft sie mit ihrer schwerkranken Mutter und dienstlich hat sie es mit einem eiskalten Killer zu tun. Dazu überschwemmen illegale Drogen die Gegend, sodass es zu Todesfällen kommt.
Mit ungeschminkter Härte schildert die Autorin Anu Ojala die verheerenden Auswirkungen der Droge Fentanyl. Der Ort des Geschehens ist hervorragend gewählt die quasi zusammengewachsenen Städte Haparanda in Schweden und Tornio in Finnland liegen in der Nähe von Kemi, dass unter anderen auch für sein Eishotel bekannt ist. Eiseskälte im Winter ist in dieser Region absolut prägend für Land und Leute. Wenn dann noch eiskalte Morde dazu kommen kann das Blut in den Adern gefrieren.
Der Erzählstrang mit Ronjas privaten Problemen scheint zumindest in diesem ersten Teil der Trilogie nicht ganz so gut zu ihren beruflichen Aufgaben zu passen. Die Erzählweise ist hart und knackig. Längere Durchhänger sind Fehlanzeige. Ein vielversprechendes Debut der Autorin
Das hörtbuch wird von Lina Syren gut gelesen und interpretiert.