Kalt, brutal und gut
Cover und Titel: Der Titel passt „Weißer Rausch“ passt sowohl in Bezug auf den Winter, Schnee und Eis im hohen Norden als auch im übertragenen Sinne perfekt. Das Cover ist wunderschön. Es zeigt eine kleine Hütte inmitten der wunderschönen Schnee- und Eislandschaft. Im Hintergrund bilde ich mir sogar ein, die Polarlichter zu sehen. Also alles, woran man bei Lappland im Winter denkt. Das Schönste ist allerdings, dass es so aussieht als würde dieses Bild unter einer aufgebrochenen Eisdecke hervorschauen. Und das „Eis“ hat auch noch eine besondere Struktur und schimmert und funkelt, fast wie echte Eiskristalle.
Inhalt: An der schwedisch-finnischen Grenze gibt es mehrere gewaltsame Todesfälle, die eine Verbindung zum Drogenmileu zu haben scheinen. Auf finnischer Seite ermittelt Ronja mit ihrem Partner Janne. Sie kooperieren mit Anna und Gürsu in Schweden. Und dann gibt es da noch den schwedischen Zollbeamten Kristian, der auch immer wieder auftaucht.
Meine Meinung: Man merkt, dass die Figuren mit viel Liebe angelegt wurden. Sowohl Ronja mit ihrer dementen Mutter als auch Kristian mit seiner gewalttätigen Ehefrau haben ein krasses Privatleben. Dies lässt die beiden Charaktere noch interessanter werden und verleiht der Story zusätzlich Tiefe. Aus dem Privatleben von Ronjas Kollege Janne hingegen bekommt der Leser fast nichts mit. Aber auch so manches Opfer ist sehr gut ausgearbeitet.
Die Story an sich kommt mit viel Spannung und Tempo daher. Einige Szenen sind echt harte Kost. Anfangs gibt es noch einige voneinander losgelöste Handlungsstränge. Erst gegen später wird klar wie alles zusammenhängt. So etwas mag ich immer sehr gern.
Eine weitere Besonderheit ist die sehr gute Darstellung des Winters in Lappland. Denn dort oben, im hohen Norden bedeutet „Winter“ nochmal etwas ganz anderes als in unseren Breitengraden. Und das lässt die Autorin ihre Leser wunderbar erleben. Wenn die Rede von Schneesturm, Temperaturen von minus 33 Grad und der Tatsache, dass man sein Auto vor Inbetriebnahme „warmlaufen lassen“ muss ist, friere ich schon auf meinem Sofa. Der Ort, an dem die Story handelt, ist hier ganz klar nicht austauschbar, sondern Teil der Handlung.
Einen Punkt ziehe ich ab, weil ich mir schwer tue mit den vielen Namen, die für mich zum Teil fremd klingen, weil nordisch. So habe ich manchmal Schwierigkeiten damit, wer denn nun wer ist, zumal die Zahl der ermittelnden Kommissar und involvierter Personen, meine ich, doch recht hoch ist. Zudem ist mir manchmal nicht klar, ob die Rede von einer Ortschaft, einer Person oder einem Einkaufszentrum ist. Schweden und Finnen werden dieses Problem eher nicht haben und vielleicht auch viele Deutsche nicht. Kann gut ein, dass das nur mir so geht.
Inhalt: An der schwedisch-finnischen Grenze gibt es mehrere gewaltsame Todesfälle, die eine Verbindung zum Drogenmileu zu haben scheinen. Auf finnischer Seite ermittelt Ronja mit ihrem Partner Janne. Sie kooperieren mit Anna und Gürsu in Schweden. Und dann gibt es da noch den schwedischen Zollbeamten Kristian, der auch immer wieder auftaucht.
Meine Meinung: Man merkt, dass die Figuren mit viel Liebe angelegt wurden. Sowohl Ronja mit ihrer dementen Mutter als auch Kristian mit seiner gewalttätigen Ehefrau haben ein krasses Privatleben. Dies lässt die beiden Charaktere noch interessanter werden und verleiht der Story zusätzlich Tiefe. Aus dem Privatleben von Ronjas Kollege Janne hingegen bekommt der Leser fast nichts mit. Aber auch so manches Opfer ist sehr gut ausgearbeitet.
Die Story an sich kommt mit viel Spannung und Tempo daher. Einige Szenen sind echt harte Kost. Anfangs gibt es noch einige voneinander losgelöste Handlungsstränge. Erst gegen später wird klar wie alles zusammenhängt. So etwas mag ich immer sehr gern.
Eine weitere Besonderheit ist die sehr gute Darstellung des Winters in Lappland. Denn dort oben, im hohen Norden bedeutet „Winter“ nochmal etwas ganz anderes als in unseren Breitengraden. Und das lässt die Autorin ihre Leser wunderbar erleben. Wenn die Rede von Schneesturm, Temperaturen von minus 33 Grad und der Tatsache, dass man sein Auto vor Inbetriebnahme „warmlaufen lassen“ muss ist, friere ich schon auf meinem Sofa. Der Ort, an dem die Story handelt, ist hier ganz klar nicht austauschbar, sondern Teil der Handlung.
Einen Punkt ziehe ich ab, weil ich mir schwer tue mit den vielen Namen, die für mich zum Teil fremd klingen, weil nordisch. So habe ich manchmal Schwierigkeiten damit, wer denn nun wer ist, zumal die Zahl der ermittelnden Kommissar und involvierter Personen, meine ich, doch recht hoch ist. Zudem ist mir manchmal nicht klar, ob die Rede von einer Ortschaft, einer Person oder einem Einkaufszentrum ist. Schweden und Finnen werden dieses Problem eher nicht haben und vielleicht auch viele Deutsche nicht. Kann gut ein, dass das nur mir so geht.