Netter Ausflug ins kalte Lappland, das gewisse Etwas hat mir aber gefehlt

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Ins klirrend kalte Lappland mache ich doch gerne einen Ausflug, und so hab ich mich auf diese Geschichte sehr gefreut, da allein das Setting schon einiges hergibt. Auch mochte ich total, dass wir mit Ronja eine Ermittlerin haben, die gemeinsam mit ihrem Team den Mordfällen auf den Grund geht. Besonders die persönliche Verbindung zu ihrer demenzkranken Mutter und der Spagat zwischen Job und Familie sind an dieser Stelle gut gelungen.

Allerdings war mir die Ermittlungsarbeit zwischendurch doch etwas zu ausführlich, sodass es einige Seiten gab, die ich am liebsten übersprungen hätte. Allgemein bin ich einfach kein großer Fan davon, wenn man sich zu sehr in Ermittlungsdetails verliert. So kam auch kaum eine richtige Spannung auf.

Was mir dafür sehr gut gefallen hat, war die Perspektive von Kristian, da sein Leidensdruck in Thrillern oft kaum thematisiert wird. Diese Abschnitte habe ich auch am liebsten gelesen, da bei mir hier das Gefühl einer ständigen Bedrohung aufkam.

FAZIT: Ein netter Ausflug ins kalte Lappland, das gewisse Etwas wie der Nervenkitzel unbedingt weiterlesen zu müssen, hat mir hier aber gefehlt. Mal schauen, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.