Packend, brutal und vielschichtig, aber recht nüchtern mit teil-offenem Ende!
"Weißer Rausch" von Anu Ojala ist als Taschenbuch mit 368 Seiten bei Droemer Knaur erschienen und bildet den Auftakt dieser Trilogie, die im finnisch-schwedischen Grenzgebiet spielt.
Es ist viel los in Lappland in diesem bitterkalten Winter, es gibt bizarre und brutale Morde, eine neue Droge ist im Umlauf und irgendwie scheint alles im Zusammenhang zu stehen. Kommissarin Ronja Jentzsch und ihren Kollegen, die auf die Fälle angesetzt sind, kommen jedoch nicht so recht voran, die Ermittlungen liefern zunächst keine Ergebnisse. Einzig der Zollbeamte Kristian taucht immer wieder auf - wie passt er ins Bild?!
Ich lese gern finnische Krimis und Thriller, denn die Autorinnen und Autoren, die ich bislang kannte, hatten einen ganz besonderen Schreibstil und einen unterschwelligen, feinsinnigen Humor, den ich sehr mag.
Anu Ojala schreibt zwar durchaus spannend, interessant und konnte mich auch mühelos bei der Stange halten, jedoch hebt sich ihre Erzählweise nicht wirklich von denen anderer Thrillerautorinnen und -autoren ab.
Außerdem ist ihre Erzählweise insgesamt recht nüchtern, dafür ziemlich brutal - das allein macht aber keinen top Thriller aus, und einen Krimi erst recht nicht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die akribische Ermittlungsarbeit und das gut ausgewogene Zusammenspiel zwischen beruflicher und privater Seite des Ermittlerduos.
Ronja Jentzsch mochte ich sehr gerne, auch ihren Kollegen Janne und Kristian, der mir mit seinem privaten Schicksal unheimlich leid tat!
Wer übrigens Schwierigkeiten hat, mit zahlreichen Personen zurechtzukommen, wird hier sicherlich erstmal einen Notizzettel brauchen ;)
Am Ende bleiben für meinen persönlichen Geschmack relativ viele Fragen offen, auch wenn es der Auftakt einer Trilogie ist, hätte ich mir ein paar mehr Antworten gewünscht. Den zweiten Teil werde ich sicherlich lesen, allerdings lässt er noch ein ganzes Jahr auf sich warten...
Es ist viel los in Lappland in diesem bitterkalten Winter, es gibt bizarre und brutale Morde, eine neue Droge ist im Umlauf und irgendwie scheint alles im Zusammenhang zu stehen. Kommissarin Ronja Jentzsch und ihren Kollegen, die auf die Fälle angesetzt sind, kommen jedoch nicht so recht voran, die Ermittlungen liefern zunächst keine Ergebnisse. Einzig der Zollbeamte Kristian taucht immer wieder auf - wie passt er ins Bild?!
Ich lese gern finnische Krimis und Thriller, denn die Autorinnen und Autoren, die ich bislang kannte, hatten einen ganz besonderen Schreibstil und einen unterschwelligen, feinsinnigen Humor, den ich sehr mag.
Anu Ojala schreibt zwar durchaus spannend, interessant und konnte mich auch mühelos bei der Stange halten, jedoch hebt sich ihre Erzählweise nicht wirklich von denen anderer Thrillerautorinnen und -autoren ab.
Außerdem ist ihre Erzählweise insgesamt recht nüchtern, dafür ziemlich brutal - das allein macht aber keinen top Thriller aus, und einen Krimi erst recht nicht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die akribische Ermittlungsarbeit und das gut ausgewogene Zusammenspiel zwischen beruflicher und privater Seite des Ermittlerduos.
Ronja Jentzsch mochte ich sehr gerne, auch ihren Kollegen Janne und Kristian, der mir mit seinem privaten Schicksal unheimlich leid tat!
Wer übrigens Schwierigkeiten hat, mit zahlreichen Personen zurechtzukommen, wird hier sicherlich erstmal einen Notizzettel brauchen ;)
Am Ende bleiben für meinen persönlichen Geschmack relativ viele Fragen offen, auch wenn es der Auftakt einer Trilogie ist, hätte ich mir ein paar mehr Antworten gewünscht. Den zweiten Teil werde ich sicherlich lesen, allerdings lässt er noch ein ganzes Jahr auf sich warten...