Spannung aus Finnland
Schon das Cover von Weißer Rausch hat mich mit seiner einsamen Hütte und den kühlen Farben angesprochen. Es vermittelt die düstere Atmosphäre des hohen Nordens und macht neugierig auf die Geschichte. Als Auftakt der Lappland-Trilogie konnte mich das Buch schnell überzeugen.
Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt, die zunächst parallel verlaufen und später geschickt miteinander verknüpft werden. Besonders die Ermittlerin Ronja, die mit einem grenzüberschreitenden Team der finnischen Polizei arbeitet, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie handelt überlegt, ist empathisch und zeigt großen Einsatz. Auch der Zollbeamte Kristian hat mich bewegt. Seine schwierige familiäre Situation hat mich stellenweise fassungslos und hilflos zurückgelassen. Am liebsten hätte ich selbst eingegriffen, um ihm zu helfen.
Anu Ojala versteht es, interessante Charaktere zu erschaffen und die verschiedenen Handlungsstränge mit überraschenden Wendungen spannend zu verbinden. Der flüssige, bildhafte Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.
Allerdings ist der Thriller nichts für schwache Nerven. Die schonungslose Darstellung des Drogenmilieus und seiner Folgen ist teilweise sehr drastisch und emotional aufwühlend. Gleichzeitig fiebert man mit den Figuren mit und hofft, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt.
Fazit: Weißer Rausch ist ein packender und bewegender Thriller, der mit einer beklemmenden Atmosphäre, vielschichtigen Figuren und unerwarteten Wendungen überzeugt. Ein gelungener Auftakt der Lappland-Trilogie, der mich neugierig auf die Fortsetzung macht!
Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt, die zunächst parallel verlaufen und später geschickt miteinander verknüpft werden. Besonders die Ermittlerin Ronja, die mit einem grenzüberschreitenden Team der finnischen Polizei arbeitet, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie handelt überlegt, ist empathisch und zeigt großen Einsatz. Auch der Zollbeamte Kristian hat mich bewegt. Seine schwierige familiäre Situation hat mich stellenweise fassungslos und hilflos zurückgelassen. Am liebsten hätte ich selbst eingegriffen, um ihm zu helfen.
Anu Ojala versteht es, interessante Charaktere zu erschaffen und die verschiedenen Handlungsstränge mit überraschenden Wendungen spannend zu verbinden. Der flüssige, bildhafte Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.
Allerdings ist der Thriller nichts für schwache Nerven. Die schonungslose Darstellung des Drogenmilieus und seiner Folgen ist teilweise sehr drastisch und emotional aufwühlend. Gleichzeitig fiebert man mit den Figuren mit und hofft, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt.
Fazit: Weißer Rausch ist ein packender und bewegender Thriller, der mit einer beklemmenden Atmosphäre, vielschichtigen Figuren und unerwarteten Wendungen überzeugt. Ein gelungener Auftakt der Lappland-Trilogie, der mich neugierig auf die Fortsetzung macht!