Trilogie-Auftakt

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udl1912 Avatar

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Zum Äußeren des Buches " Weißer Rausch" von Anu Ojala : Der Einband und die ganze Aufmachung gefallen mir sehr gut. Ich mag es, dass es einen haptischen Gimmick hat. Es fühlt sich nämlich an, als wäre es von Rauhreif überzogen. Und das passt außerordentlich gut, denn es herrschen zum Teil Temperaturen von um die 35 Grad minus und es schneit fast unaufhörlich im finnischen Winter, dem die Autorin hier eine Hauptrolle zuschreibt. Der erste Band der Trilogie um Ronja Jentsch an der finnisch-schwedischen Grenze ist spannend und berührend, denn es geht nicht nur um den Fall an sich, sondern die Kommissarin kümmert sich auch noch um ihre an Demenz erkrankte Mutter, was eine große Belastung für sie darstellt, sie aber mit Hilfe ihres Bruders schaffen möchte, da sie die Mutter nicht in ein Heim geben möchte. Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Die Bände scheinen aufeinander aufzubauen. Man kann sie also nicht unabhängig voneinander lesen, was ich schade finde. Aber sonst mochte ich das Nordische, Düstere sehr und bin gespannt auf Band 2.