Unwirtliche Gegend
Der erste Band der Lappland-Triologie um Kommissarin Ronja Jentsch ist ein leicht zu lesender und kurzweiliger Krimi. Viele verschiedene Facetten der nordischen Gesellschaft werden aufgezeigt. Das Buch ist interessant, weil es die Lebensweise in dieser unwirtlichen, düsteren, finnisch-schwedischen Grenzlandschaft darstellt. Die einzelnen Figuren sind authentisch herausgearbeitet. In diesem Krimi werden zahlreiche Themenbereiche angesprochen, doch meiner Meinung nach, werden die Ermittlungen vom Zufall bestimmt. Das Cover des Buches hat nicht so viel mit dem Inhalt zu tun, denn die Idylle, die das Cover zeigt, findet sich nicht im Buch wieder. Trotzdem gefällt es mir sehr und ist schön anzufassen. Wer nordische Krimis mag, sollte diesen auf jeden Fall lesen. Ich freue mich schon darauf, den zweiten Teil zu lesen.