Poetisch und nah

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charlit.reads Avatar

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Mein erster Eindruck von „Weißer Sommer“ ist richtig gut. Das Cover gefällt mir total, weil es so ruhig und gleichzeitig irgendwie geheimnisvoll wirkt, genau so fühlt sich auch die Geschichte für mich an.

Der Schreibstil ist für mich das Highlight, poetisch, aber trotzdem nah. Die Beschreibungen sind so bildhaft, dass man sofort in die Stimmung eintaucht. Besonders der Anfang mit dem Haus hat mich direkt gepackt, weil er so leicht unheimlich ist und man sofort merkt, dass etwas nicht stimmt.

Der Spannungsaufbau ist eher ruhig, aber genau das macht es spannend. Es geht viel um Gefühle und die Beziehung zwischen Alma und Théo, und man spürt direkt, dass da viel unausgesprochen ist. Das hat mich neugierig gemacht, weil ich unbedingt wissen will, was zwischen ihnen passiert ist.

Die Charaktere wirken sehr echt und nahbar. Vor allem Alma fand ich interessant, weil man ihre Gedanken und Unsicherheiten gut nachvollziehen kann.

Ich erwarte, dass es in der Geschichte um Liebe, Veränderungen und vielleicht auch um das Erwachsenwerden geht. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterlesen, weil mich die Stimmung und die offene Spannung total gepackt haben.