Schmerzhaft bitterschön

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xarly Avatar

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Uff, das ist eines der Bücher, das einen in seinen Bann zieht, aber beim Lesen fast weh tut, weil es die Realität so bitter einfängt. Wie durch Almas Augen und Gedanken nüchtern ihre Welt beschrieben wird - sie sie die kleinsten Details wahrnimmt und selbst die banalsten und unschönen Dinge mit wunderschönen Worten schildert - das zieht einen in einen Strudeln und man möchte immer weiter lesen. Und dann gibt es da so bittere Sätze wie "Wenn Alma betrunken war und mit Leuten sprach, erzählte
sie gern, dass ein Elternteil zu haben, das einen nicht wirklich
mochte, ihr Persönlichkeit gegeben hatte. Dass sie froh darum
war, denn sonst hätte es sein können, dass sie langweilig und
glatt geworden wäre ". Das ist so schnöde und "ehrlich", dass es beim Lesen fast wehtut.
Ich bin gespannt, ob ich Alma und Theo überhaupt wünsche, dass sie zusammen bleiben! Sehr spannendes Konzept auf jeden Fall.