ziemlich stark, aber auf so eine leise, unterschwellige Art.
Mein erster Eindruck von „Weißer Sommer“: ziemlich stark, aber auf so eine leise, unterschwellige Art. Das Cover wirkt erst mal unspektakulär, aber passt irgendwie perfekt zu dieser leicht melancholischen Stimmung: nicht aufdringlich, eher so „Ich tu harmlos, aber ich mach dich fertig“.Der Schreibstil ist auffällig poetisch, manchmal fast schon ein bisschen zu gewollt. Gerade der Anfang mit dem Haus hat mich direkt reingezogen: creepy, aber im guten Sinne. Generell passiert nicht mega viel Action, dafür umso mehr im Kopf der Figuren. Spannung entsteht eher durch dieses unangenehme Gefühl, dass da irgendwas zwischen Alma und Théo ganz schön schiefhängt. Die beiden sind auch genau das: kompliziert, emotional, ein bisschen anstrengend, aber halt auch realistisch. Man merkt sofort, dass da viel Geschichte und noch mehr unausgesprochene Sachen im Raum stehen.
Ich erwarte ehrlich gesagt Drama. Viel Drama. Vielleicht Herzschmerz, vielleicht Selbstfindung, wahrscheinlich beides. Und ich will wissen, ob die zwei das irgendwie hinkriegen oder komplett gegen die Wand fahren. Genau deshalb würde ich gerne weiterlesen. Es sich anfühlt, als würde gleich alles eskalieren, nur eben langsam.
Ich erwarte ehrlich gesagt Drama. Viel Drama. Vielleicht Herzschmerz, vielleicht Selbstfindung, wahrscheinlich beides. Und ich will wissen, ob die zwei das irgendwie hinkriegen oder komplett gegen die Wand fahren. Genau deshalb würde ich gerne weiterlesen. Es sich anfühlt, als würde gleich alles eskalieren, nur eben langsam.